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Deutsche Pilgerreisen nach dem Heiligen Lande
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viel seltzamer spiel mit tantzen, gaukeln auf dem Seyl und dergleichenspringen bis in die Nacht".

152. Fabri I, 54; Kohl 129; Ecklin 400; Dietrich yon Schach-ten 218; Lussy 71; Zuallart 332: bei Stammer 173 Friedensf'euer, beiIgnatius von Rheinfelden II, 12 St. Germanusfeuer genannt.

153. Fürer 318; vgl. Jona 1, 7.

154. Eadzivill 228f.; Bräuning 293; Stockar 3841; Albrecht189; vgl. Lussey 72f.; Füessli 223. Agnus Dei sind vom Papstegeweihte, länglich runde Medaillen aus dem Wachs der vorjährigenOsterkerzen mit Chrisma, auch aus Oblatenteig oder Metall gebildet,die auf dem Avers das Lamm Gottes, auf dem Revers ein Heiligen-bild zeigen (Otte. Handbuch der kirchlichen Kunstarchäologie I, 247);über andere Reminiscenzen vgl. Pilgerkatalog 1493 a. sonst auch-docus von Meggen 161; Fabri II, 36; Füessli 220f.; Villinger 104.Gabriel von Rattenberg 407 erzählt, dafs der Patron beim An-tritt der Heimfahi-t die Pilger schwören liefs, dal's sie kein Jordan-wasser bei sich führten; vgl. auch Tobler, Denkblätter 540.

155. Stockar 41; für die Erlaubnis einen auf der Fahrt gestor-benen Pilger in Jaffa beerdigen zu dürfen, mul'ste man 10 Dukatenau die Türken zahlen (Parsberg).

156. Stockar 48; vgl. Hagenmeyer, Peter der Eremite 282 f.;ZDPV. IX, 178. Gewöhnlich gelobte man eine Fahrt nach Loretto,das ja auch wirklich viele Pilger auf der Heimkehr besuchten, nachSantiago oder einem anderen Gnadenorte wie z. B. Trebnitz, wohinRindfleisch zu pilgern gelobte. Friedrich Greifenklau ward durchden Sturm so innerlich erschüttert, dafs er nach seiner Heimkehr insKloster ging (Pilgerkatalog 1454).

157. Vgl. Rieter 1464. Parsberg 1503 erzählt ähnliches.

158. Bräuning 294 sagt zum Beichtvater:Dann ist ein Beicht-Vatter im Himmel, der mich durch das Verdienst, bitter Leyden undSterben seines lieben Sohnes, meines einigen Erlösers und Selig-machers Jesu Christi, von allen meinen Sünden besser absolvieren undzu welcher Stunde es sein göttlicher Will, ein seliges End verleihenwürde"; vgl. auch Rauchwolff im Reyfsbuch 1584, 347a.

159. Stockar 49 erzählt von einem Sturme:Do sprach undschrieg unser Battron, der Theltfin, man sett al segel ainlon undsettin das Banner Jerusalehem uffstecken, das Bilgerbanner und denMarckon und des Herren Banner, und müfsten wir do sterben, soweitend wir ritterlich sterben und mit uffrechten äugenden Segelen,und weit die Schand uit han ain im undan an den Sinengen; filleichthülff uns Gott davon."

I(i0. Fabri I, 1331F.; ähnliche Klagen finden wir in einer Bal-lade bei Simon von Anglure ed. Bonnardot 111114; bei Zuallart246; Slisansky 10; Briemle II, 36.