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Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
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122Sbestätigen. Das nun Innocenz um destoeher that, weil er gegen den Philipp, dereinige Zeit vorher von dem Pabsten Cälestinmit dem Banne belegt worden ware, einenalten Groll hatte. Indeß hatte sich Philipdurch ausserordentliche Geschenke nicht weni-ge Reichs Fürsten so verbindlich gemacht,daß sie ihn nach seiner Wahl zu Mühhau-sen alsofort huldigten und auf Maynz brach-ten. Allein kein deutscher Erzbischof wolltesich zu der Krönung anschicken. Sie gien-gen daher den Päbstlichen Legaten und Erz-bischofen von Tarent und den Bischofenvon Sutri an, die Krönung vorzunehmenund schickten auch ihrer Seits abgeordnetenach Rom, den Pabsten um die Bestäti-gung ihrer unternommenen Wahl anzusuchen.Allein Innocenz blieb vielmehr so unerbitt-lich gegen den Philip, daß er im Jahr1201. Guido den Kardinal und Erzbischo-fen von Pänestina mit dem berühmten De-cretali-Uenerabili munere de Electione &Electi porestate, nach Kölln schickte, derden gemessensten Befehl hatte, die Wahldes Philip ohne Umstände für ungültig zuerklären; jene aber des Otto in einer feyr-lichen Versammlung der deutschen Bischöfeund Reichs-Fürsten zu genehmigen. Guidoschickte auf der Reise seinen Geheimenschrei-ber voraus, in dessen Hände der KayserOtto