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Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
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121würde; und Otto ein Sohn Heinrichs desLöwen, dem Berthold, Herzog von Zah-ringen sein Recht gegen 11000. Mark ab-getreten, oder der vielmehr aus freyen, Stuͤ-cken auf die Krone Verzicht gethan hatte,weil er sich vermuthlich gegen den mächtigernPhilip nicht aussah. Ersterer ward von ei-nigen Deutschen Reichsfürsten zu Erfurth,letzterer aber zu Kölln zum Römischen Kö-nig erwehlet. Die mächtigsten Anhänger desOtto waren sein Oheim, Richard. Königin Engelland und Adolph von AltenaErzbischof von Kölln, der damals viel Ge-wicht hatte, weil er die Stimmen des Erz-bischofen Conrad von Maynz und des Jo-han von Trier, die gerade um diese Zeit imgelobten Lande waren, verwaltete. Philipließ seiner Seits nichts abgehen, sich in sei-ner Würde zu behaupten und gab sich alleMüh, den Erzbischofen Adolph auf seineSeite zu ziehen. Allein vergebens, vielmehrführte dieser den von ihm und seinen An-hängern gewehlten Otto nach Achen, demdamals gewöhnlichen Krönungsorte und krön-te ihn wirklich daselbst den 2ten Junius imJahr 1198. und bat den Pabsten Inno-cenz den 3ten durch seine abgeordnete denAbten von Inden, den Bruno von Seyn,Probsten zu Bonn und noch einige andere,die unternommene Wahl und Krönung zube=