109gewachsen, und unter der gelinden Regie-rung der Römischen Stadthalter zumal desWelt bekannten gutherzigen Titus ausser ei-nigen unbetrachtlichen Schicksalen bis aufdie Zeiten der Franken in Ruhe gebliebenist. Von dieser Zeit an ist also ausser ei-nigen kleinen Auftritten der Römer mit de-nen Gaulen nichts sonderliches vorgefallen.WSiebenter Abschnitt.Von dem Einfalle verschiedener Fräncki-scher Völker in die diesseitige Gegend,welche die Stadt Neuß verheereten.Nach dieser schädlichen Epoche genoß Neuß,Ddas sich mit den andern Ubisch=Römi-schen Städten wieder unter Römische Herr-schaft begeben hatte, unter der sanften Re-gierung des vom Kayser Domitian als Ober-befehlshaber in dieser Gegend angestelltenUlpius Trajanus die süßen Früchte desFriedens bis auf das Jahr 166. Um dieseZeit erregten die Markmänner, die unter diewildesten Nationen gezehlt wurden und infast unzugänglichen Gegenden wohnten, un-ter dem Kayserthume des Marcus Aureliusund
Druckschrift
Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
Entstehung
Seite
109
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten