93mit dem kleinen Erftstrande, den es aufnahm,durch eine steinerne Brücke, die man nochkurz abgebrochen hat, in den Kanal ergoß.Wenn noch zu Zeiten das Erftwasser abge-lassen und der ganze Strom auf Grimling-hausen geleitet wird, so ergiebt sich der Falldavon. Hinter der Windmühl der ehemali-gen jungen Schützenbahn gegenüber fällt esin die Erft und verliert sein Wasser undseinen Namen. So viel indeß die Stadtdurch die Abweichung des ganzen Rheinstro-ines und durch die nachherige Veesäychungdes oft gemeldten Kanales im Handel undWandel gelitten hat, so treiben doch nochviele Einwohner mittels unseres kleinen Erft-stromes mit Mühlensteinen-Brettern-Stein-kohlen und Frucht Gewerbe, womit nachdem benachbarten Bergischen ein ziemlicherVerkehr ist, woran hoffentlich zur Zeit nochein stärkerer Absatz so wie an anderen Waa-ren seyn wird, wenn anders ein von obenabhangender glücklicher Ausschlag der Sachendem stillen Verlangen vieler sich das 11te12te und 13te Jahrhundert zurückwünschen-der Patrioten entspricht. Der Vortheil,welchen dermalen die Stadt von dem Wassernemlich von dem Erftstrome hat, bestehthauptsäglich darin, daß sie verschiedene Müh-len hat, welche alle zwischen den Ringmau-ren in Verwahrung liegen und der Stadtwie
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Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
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