9425wie bereits bemerkt worden ist, durchaus ein-träglich sind. So sind am Oberthor erstenseine Mahlmühle mit zwey Geläufen-einedoppelte Oehlmühl, worin eine Gerstmühleeine Oehlmühle mit zwey Gängen oder 4.Steinen, worin eine Walkmühle für dieWeißgärber—eine Walkmühle für Tuch zuwalken— eine Lohmühl, worin eine Gerst-und Haabermühle— eine einfache Oehlmüh-le— also 12. Geläufe am Oberthor — amNiederthor eine Mahlmühle mit 2. Geläu-fen — und am Rheinthor eine Oehlmühle.Der beste Nahrungsbestand für die Neußerüberhaupt ist dermalen der Ackerbau, wel-cher durch die schöne Viehzucht um ein merk-liches gewinnt, so wie diese durch die tref-liche Weyden unterhalten wird. Daraufwächst ein vortrefliches Gras und schöneFrucht, welche wesentliche Artikeln für diestädtische Rentkammer, so wie jene fast dieeinzigen Nahrungsmittel für den Bürgersind. — Der immer in der Geschichte be-wandert ist und der diesen Abschnitt einiger-maßen mit Aufmerksamkeit durchsieht, derwird den Abstand der jetzigen und vorigenGlücks=Umstände unserer Vaterstadt leichteinsehen. Vielleicht änderen sich bald dieZeiten. Wir müßen den Zeitpunkt abwar-ten, sagte einsmals ein großer Prinz vonseinen eigenen Staaten, die eben auch vor40.
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Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
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