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Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
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68davon ist verloren gegangen, und die alteSchrift, die noch übrig geblieben, ist so un-deutlich, daß sie nach dem Urtheil des Schil-terus mancher Gelehrte nicht einmal verstehenkann. Erst in neuern Zeiten ist die deutscheSprache auf den itzigen Grad der Verschö-nerung gekommen, die gleichwol noch nachder Verschiedenheit der Völker verschiedeneDialeckte hat. So wild die Francken wa-ren und so wenig Gefühl sie immer hatten,so waren sie doch nicht ganz unempfindlichgegen die unausforschlichen und heimlich an-ziehenden Triebe der Natur, die auch in denwüstesten Horden ihres alten-Nord-Albin-giens zu Hause war. Und ob sie gleich mitden Waffen in der Hand den Ubisch=Rö-mer zwangen, ihre Oberherrschaft anzuerken-nen, so machten doch die gefälligen Begeg-nungen der reizenden Ubisch-Romerinnen,die theils wegen dem gelindern Klima, theilswegen dem lange gepflogenen Umgange mitden gesitteten Abkömmlingen des Romulusohnefehl etwas sanfteres in ihrem Betragenund Anstande hatten, eben den Eindruck aufsie, den einige Jahrhunderte zuvor der ge-naue Umgang der schönen Ubierinnen aufdie Römer selbst hatte. Die vornehmstenFrancken verbanden sich mit den großen Häu-sern der Ubisch=Römer und liessen sich mitdenselben entweder in denjenigen Wohnsizen,die