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Die Jugendjahre Johann Wilhelms, Pfalzgrafen zu Neuburg und Herzogs zu Jülich und Berg
Entstehung
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358treue Anhänglichkeit an den Kaiser und das Kaiserliche Haus, die demSohne zur heiligsten Pflicht gemacht wurde, bildeten den Schlußstein!So ausgerüstet trat nun Johann Wilhelm, als Landesherr, mitseiner jungen Gemahlin die Heimreise an und traf im August 1679in Düsseldorf ein, empfangen von dem Jubel der Bevölkerung. Erübernahm die Regierung unter vorläufig friedlichen Verhältnissen, dader inzwischen geschlossene Nymweger Friede dem verheerenden Kriegefür jetzt ein Ende gemacht hatte. Gewiß hat der neue Landesherr denbesten Willen gehabt, in allen Stücken den guten Lehren seines VatersFolge zu leisten. In wie weit er den in ihn gesetzten Erwartungenentsprochen hat, würde ein näheres Eingehen auf die Geschichte seinerRegierung darthun müssen. Philipp Wilhelm, der sich nur die Leitungder äußeren Politik vorbehalten hatte, jetzt 63 Jahre alt, blieb in Neu-burg in seinem glücklichen Familienkreise, wo ihm seine geliebte Gemahlinin diesem Jahre noch die jüngste und letzte Tochter schenkte, diePrinzessin Leopoldine Eleonore, welche jedoch nur ein Alter von14 Jahren erreichte, da sie 1693 in Düsseldorf starb.1) Die Instruction ist weder im Original noch in Abschrift im Archiv zuDüsseldorf vorhanden. Professor Häusser hat dieselbe im Pfälzischen Archivzu Carlsruhe eingesehen und inGeschichte der Rheinischen Pfalz imAuszuge mitgetheilt.