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Das Märchen vom Fuchs und vom Wolfe : aus niederrheinischer Mundart in die Schriftsprache
Entstehung
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27Söhne der Gemeinschaft blieben.Was den Unterricht betrifft,Scheuen ſelber ſie wie Gift,990. Daß die Kinder etwas lernenWas vom Glauben könnt' entfernen.Ihre Lehr hat darauf AchtWas den Bock zum Gärtner macht.Sieh, Herr Vetter, ſieh, deswegenWeil am Volk dir Nichts gelegenUnd so viel am VaterlandeWie an wahrer Ehr' und Schande,Wärſt zum Biſchof du beſtellt,Wohl der Beſte von der Welt.1000. Daß man dies erreichen kann,Fängt mit dem Paſtor man an.Wie in Frankreich der SoldatSchon sein Marschallstäbchen hatIm Torniſter, führt zumalDer Pastor zum KardinalWill er nur vor Rom sich neigenEchten Sclavenſinn nur zeigen.Sieh! Dazu gehört, mein Lieber,Ein gewisses Scharlachfieber1010. Wovon mancher ErzbischofHeilung hofft vom röm'schen Hof.Zum Paſtor mußt MeſſeknabenDu und einen Küſter haben.Ja! dein Küster wär' ich gerne,Nimmer wär' ich dann dir ferne,Könnt' dir manche Stücklein lehren,Manche Mühe von dir kehren:Sieh! ich läutet' dann die Glocken,Responsirt in wälschen Brocken,1020. Würde mit zur Trauung gehn,Bei der Tauf' zur Seite stehn,Müßt' die Ostereier holenUnd in's Weihrauchfaß die Kohlen,Kleidet' dich in PriesterprachtGanz gehörig und ich machtMeine Sach' nach rechtem Brauch.Siehl ich bin ein armer GauchDessen hab' ich gar kein HehlSieh! das würd' ein Tröpfchen Oel1030. Auch auf meine Lampe bringen.Hei! wie wollten wir da ſingen,Du so grob und ich so feinNichts zu Deutsch, All nur Latein:Eigne Sprache gab dafürSchöpfer jeglichem Gethier.Daß einander ſich's verſtehe,