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Das Märchen vom Fuchs und vom Wolfe : aus niederrheinischer Mundart in die Schriftsprache
Entstehung
Seite
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23Doch des Herrn von X gedenken,Dieſe Auszeichnung ihm ſchenken,Ihm gebühret ſolcher Lohn.Ja, sagt Wolf,Mein lieber Sohn,790.An dem ich mein WohlgefallenIst und bleibt Er. Hoch vor AllenPreiſ' ich mit dem Papſt den Adel,Ritter ohne Furcht und Tadel,Die wir an der KatholikenSpitze dort in Bonn erblicken.Ja! das adlige GeblütIn dem Wolf, im Junker ziehtWie Magnet uns ſtets zuſammen.800. Für des deutschen Reichs VerdammenFür das Schmähn des BürgerpacksDanken wir dem Papste stracks.Was das beſte noch dabei,Sprach der Fuchs:Die KleriſeiUnd die Junker, beiderleiWaren stets die BauernschlächterUnd des Bürgerthums Verächter.Donnerkeil! da fällt mir einSollt' wie Er unfehlbar ſein?-810. (Schrie der Wolf):sein Fluch und SegenZum Verderben und zum HeilSchlug es doch ins Gegentheil,Daß Italien Er geflucht,Als es seine Einheit sucht:Wo er segnete den Thron,Brachen Scepter bald und Kron'Wie mit dem Napoleon,So mit Franz und Iſabellen,Mit Don Carlos und Geſellen.820. Ja! in allem seinen SegnenSah man rings nur Unheil regnenSelbst auf feine Bankgeschäfte,Die verloren ihre Kräfte,Drunter Adela SpitzederWie Krispin aus fremdem LederVielen Armen Schuh' gemacht,Aber Armuth mehr gebracht.So auch kam es mit LangrandDer mit Sack und Pack verschwand830. So auch mit der Union,Die Ihm manche MillionPeterspfennige verzetteltDie den Bauern abgebettelt.Hat nicht an des Papstes SegenUeber Frankreichs Waffen auchAll das Unglück wohl gelegen,