22Und das deutsche Reich zerklüftet.Alles Wälschthum hochgehalten,Und verurtheilt wird verblümt740. Unser Kaiser und sein Walten.Doch bei dieſer HetzereiNicht versäumt die Heuchelei,Alle guten UnterthanenZur Gesetzlichkeit zu mahnenAuch LoyalitätsadreſſenWerden keineswegs vergessen.Und dem Kaiser wohl bedachtAuch ein kleines „Hoch!“ gebracht.Sieh! so schlau ist ihre Weise,750. Doch mit Speck fängt man nur Mäuse.Wie um Macht geht's dem VereinAuch um Münzen, groß und klein;Alle guten KatholikenMüſſen ſich ins Zahlen ſchickenUnd das Ende von dem LiedIst, daß man den Beutel zieht.Mit dem Feind des deutschen ReichesDem Franzosen, ist ein gleichesZiel durch uns jetzt anzuſtreben:760. Hoch des Papstes Macht zu heben!Wälſch, Franzöſiſch und SpanjoliſchIst doch wenigstens katholischUnd „rechtgläubig“ iſt ein Wort,Das beschönigt Blut und Mord.Dieses Wort hat ohne ZweifelDer verlogenste der TeufelAls ein Kuckucksei verwandtIn dem deutschen Vaterland.Daß die Brut aus diesem Eie770. Unser deutsches Volk entzweie.Großes muß dem Schelm gelingen,Der es ſchlau weiß anzubringen,Daß sogar das Reich verfluchenHelfen viele unsrer JunkerUnd es umzustürzen suchenMit dem römischen Geflunker,Wie die Herrn zu Bonn mit FugVon den echten KatholikenUnserm Papst Dankgrüße schicken780. Für den schönen Weihnachtsfluch,Für das Lob des JunkerblutesFür den Ausſpruch, daß nichts GutesIm gemeinen Volke wohne.Dieſem Dankesſpruch zum LohneMußt du, wenn du von den ThierenJe eins ſollteſt adoptiren,
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Das Märchen vom Fuchs und vom Wolfe : aus niederrheinischer Mundart in die Schriftsprache
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