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Das Märchen vom Fuchs und vom Wolfe : aus niederrheinischer Mundart in die Schriftsprache
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24Daß es sank von harten SchlägenUnd sein Ruhm verschwand wie Rauch?Drum die Sorge mich beschäftigt,840. Daß sein Fluch das Reich gekräftigt.Hör'! sprach Fuchs: An Fluch und SegenIſt im Grunde Nichts gelegen;Alles ist nur Luft und Wind,Doch das Volk es bleibet blind.Wenn die deutschen Ochsen sehen,Wie ſie Wälſche hintergehenWär' zu End' dies Spiel gewiß,Trügst vergeblich dein Gebiß.Doch die Blinden kannſt du ſtrafen,850. Wie du's machst mit andern SchafenUnd ein wälsches Sprichwort heißt:Daß der Wolf die Schafe beißt.Sieh! dafür biſt du gefunden;Drum als Pfarrer laß dir's mundenJa, du bist dazu gemacht!Hast du meiner Lehre Acht,Wird man dich noch heilig sprechenWie mit manchem deiner frechenAhnen man vordem gethan.860. Bauern rufen dann dich an,Und du thust dann auch mitunterHier und dort ein kleines Wunder.Wohl das größte Wunder istDaß wir, da das Volk zur FristSich so gerne läßt bethören,Von so wenig Wundern hören.Wär' sie, wie man sagt, so schlechtBrächt' die Welt wohl mehr zurecht,Wie wir jetzt in Frankreich sehen,870. Wo Erscheinungen geschehenDie Bischöfe trugbeflissenHerrlich auszubeuten wissenUm die Völker aufzurührenWallfahrtzüge fernhin führen.Wahrlich, dem Madonnenschwindel,Dem das vornehmſte GeſindelFrankreichs jüngst sich angeschlossenWird Revanche einst entsprossen.Leider folgt nicht noch zur Zeit880. Dumme deutsche Ehrlichkeit;Doch wie in Elsaß=LothringenWird's auch hierzuland gelingenWie es vor nicht manchem JahrAuch damit in Polen war.Doch der Teufel soll es holenFlucht der Wolf:wenn wie in Polen