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Das Märchen vom Fuchs und vom Wolfe : aus niederrheinischer Mundart in die Schriftsprache
Entstehung
Seite
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40. Die die eignen Kinder frißt,Wie die Hexen es vor JahrenUnd die Ketzer einst erfahren)Unser Elend abzukürzenDrauf bedacht, das Reich zu stürzen.Donnerkeil! daß unsre liebenJesuiten es vertriebenMacht verhaßter mir das ReichFlucht der Wolf:ach dieser StreichHat den Krieg, der uns beglückt,50. Weiter in die Fern gerückt.Wahrlich sind's die besten HetzenGegen Freiheit, gegen KetzerUnd wo sie 'mal recht zu HausBleibt ein luſt'ger Krieg nicht ausWie wir sahen zur GenügeAn dem dreißigjähr'gen KriegeUnd wie jüngst mit EugenieEs zuwege brachten sie.Was, wie leider zu beklagen.60. Auf die Butterseit geschlagen.Wer getreu Jesu dem HerrnBleibt den Jeſuiten fern,Doch die dieſes Ordens Beute,Sie ſind alle unſre Leute.Aus der Geistesknechtschaft KettenKam der Herr das Volk zu retten,Doch die Herren Jesu=WiderDrückten tiefer es daniederJammerſchade, daß man dieſen70. Freunden so die Thür gewiesen!Drauf der Fuchs:Sie sind nicht fort!Drauf geb' ich mein Ehrenwort.Es verknüpfen zarte BandeSie mit dem Franzosenlande,Dem ſie helfen jetzt zum SiegeBald in dem Revanche=Kriege.Drauf der Wolf:Wär's nur so weitLeid ist mir dies elend Leben,Auf den Knochen fühl' ich kleben80. Meine Haut vor MagerkeitFern noch liegt die beſſre Zeit.Wie den Heerd der SchornsteinfegerFegt die Büſche rings der Jäger,Weder Sau, noch Reh und HirschLohnt die einst so reiche BirschAuch die Schäfer sind so schlauHüten wie der Mann die Frau*) Qui c.Con itis cum Jesuitis.