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Briefe und Documente aus der Zeit der Reformation im 16. Jahrhundert : nebst Mitteilungen über Kölnische Gelehrte und Studien im 13. und 16. Jahrhundert bei Gelegenheit des 50jährigen Stiftungsfestes des Friedrich-Wilhelms-Gymnasiums zu Köln
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die Prediger Müneh, widder die bil / ligkeit, tzu jm nötigen, vnndzeyget/seynen christlichen verstant dar/auff an, etc. Im Jar vn/sershern. 1529.

X.

Ablenung der vnchri/stlichen straff, so die prediger Mönch /zuCollem, vnerfincklich aus yhrem So/phistischem gcschwetz, on, vndauch wider Gottes wort vnd Christliche lere, kegen den wolgebornmeinen/gnedigen herrn von Eysenburg Teuschs Or/dens, vnter doctorCocleus titeil gethan/Und wie sein Gnad das zugesch/ickt, hab iches mit fleiss von Wort /zu "Wort gedruckt.

(Das Isenburgische "Wappen.)

Am Ende des Buchs: Getruckt zu Marpurg yn Jar Tausentfunffhundert, vnd Neun vnd zweyntzig am Siebenten tag September.

Im Ganzen 32 Blätter in 4. _

(Sämmtliche verzeichnete Schriften sind, mit Ausnahme von VII. c, in 4.)

Schon die obige bibliographische Verzeichnung der schriftstelleri-schen Thätigkeit des Grafen von Isenburg lässt die Bedeutung seinesAuftretens erkennen. Merkwürdig ist auch, dass die Gegner desGrafen immer mit einer gewissen Zurückhaltung gegen ihn auftreten. Inden drei registrirten Gegenschriften tritt keiner eigentlich mit offenemVisier hervor, man verbirgt sich hinter einer Pseudoanonymität, auchnennt sich der Drucker oder Verleger nicht.

Eine historische genauere Darstellung kann hier nicht gegebenwerden. Es sei nur bemerkt, dass nur wenige der oben genanntenSchriften sich in den bisherigen bibliographischen Verzeichnissen vonvon der Hardt, Hirsch und "Weiler genannt finden. In den historischen"Werken über das Isenburgische Haus ist von dem Manne so zu sagengar nicht die Rede, der an geistiger Bedeutung eine so hervorragendeStellung einnimmt.

Die obige unter Nro. X verzeichnete Schrift scheint die letztedes Grafen zu sein, bald nach der Hinrichtung Ciarenbachs undPliestedens (28. Sept. 1529) am 1. November 1529 wurde auf Antragdes Ketzermeisters beschlossen, dem Grafen in Gegenwart der oberstenstädtischen Beamten und der 4 Dekane der Universität, „ernstlichvurzuhalden, der Ding müssig zu stain."

Das Ende des merkwürdigen Mannes ist bis jetzt unbekannt.Das letzte, was wir von ihm wissen, ist ein Schreiben des Erasmus,