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tiefe Schweigen der Natur ihn zur Sammlung ruft, das Schreibzeugauf dem andern Arme an ein lebendiges und stetiges Schaffen, andas auch für den Jünger der Wissenschaft geltende Wort: „Nulladies sine linca", an jene Thätigkeit, die nie ermattet,
„Die langsam schafft, doch nie zerstört,Die zu dem Bau der EwigkeitenZwar Sandkorn nur für Sandkorn reicht,Doch von der grossen Schuld der ZeitenMinuten, Tage, Jahre streicht."
Zur Linken der allegorischen Hauptfigur steht der Stifter derpreussischen Academie der Wissenschaften
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im Festanzuge als Präsident derselben, mit stattlichem Mantel, kurzenBeinkleidern, hoch zu den Knieen aufreichenden Strümpfen undkothurnartigen Schuhen. Eine reiche Allongeperrücke wallt vomHaupte auf die Schultern nieder. Sein helles Auge und die feingeschnittenen Züge seines Gesichts machen den genialen Denker,scharfsinnigen Gelehrten und gewandten Weltmann kenntlich, derdas Wissen seiner Zeit wie kein Zweiter in sich vereinigte und alsPhilosoph, Mathematiker, Jurist durch die Tiefe seiner Anschauungen,die Originalität seiner Erfindungen und die Gründlichkeit seiner weitausgedehnten Forschungen wie auf seine Zeit so auch auf die Nach-welt den mächtigsten und nachhaltigsten Einfluss geübt hat.
Auf dem Friese neben Lcibnitz sehen wir zunächst einenstrammen jungen Burschen mit stark gewölbter Stirn in aufrechter,sinnender Stellung, die Arme über der Brust gekreuzt, mit der einenHand an den Mund den Knopf eines Zirkels drückend, mit dem ersich eben an einem mathematischen Problem versucht hat. Hinterihm zeichnet ein anderer, neben dem ein Globus steht, eine geogra-phische Karte. Vor ihm denkt ein dritter in sitzender Stellung überden Inhalt eines von ihm entrollten historischen Documentes nach.Weiter nach rechts sitzen hinter einer langen Schulbank der Philo-soph, der Theolog, der Mediziner und der Jurist. — Der