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Als im Laufe des Sommers 1859 das neue Realschul-gebäude, zu dem Herr Professor Martin Gropius zu Berlin denPlan entworfen, seiner Vollendung entgegen ging, gab sich ver-schiedentlich die Ansicht kund, dass die helle und geräumige, gegenNorden liegende Aula desselben sich für die Aufnahme eines Wand-gemäldes vortrefflich eignen werde.
Es war einleuchtend, dass die Schule bei geeigneter Wahldes Gegenstandes sich von einem solchen Kunstwerk einen reichenGewinn für ihre erziehlichen Zwecke versprechen dürfe, indem diefrische Empfänglichkeit der Jugend für Eindrücke der Aussenweltdiesen ja eine tiefe und nachhaltige Wirkung für das ganze Lebenzu verleihen pflegt. Auch inusste es für die Stadt Düsseldorfals Sitz der Königl. Kunstacademie und im Interesse der Kunst-thätigkeit überhaupt wünschenswerth erscheinen, wenn zu der geringenZahl von öffentlichen Kunstwerken, welche die Stadt, einst imBesitze einer weltberühmten Gallerie, noch aufzuweisen hat, einbedeutsameres hinzukäme, ein Werk, welches jüngeren Kräfteneine wohlthätige Anregung für die Pflege der Wandmalerei gebenkönne, zumal der hiesigen Kunstschule vergleichungsweise zur Zeitnoch wenig Aufmunterung zu derselben geboten ist.
Diese Ueberzeugungcn fanden bei den Vertretern des Kunst-vereines für Rheinland und Westphalen, dem d is Vaterland so manches