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Ut oler Welt : Volksmärchen, Sagen, Volkslieder u. Reime
Entstehung
Seite
111
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Der PfafF begann und sang:

»Weil wir nun gegessen und getrunken haben

Wollen wir einmal recht lustig sein;

Dideldideldum, dideldideldum

Dideldideldideldum.«Dann sang die Frau:

»Mein Mann ist nach dem heiligen Brunnen,

Wird auch wohl sobald nicht wiederkummen;

Dideldideldum, dideldideldum

Dideldideldideldum.«Jetzt kam die Reihe an den Stutenkerl, der sang:

»Hans Hinrich Hildebrand

Hängt in der Stutenkiepe an der Wand;

Dideldideldum, dideldideldum

Dideldideldideldum.«In demselben Augenblicke hob der Bauer den Deckel vom Korbe undsang:

»Eck kann nich länger stille swigen,

Eck mot üt miner stutenkiepe stigen;

Dideldideldum, dideldideldum

Dideldideldideldum.«Bei den Worten steigt der Bauer hervor, nimmt seinen dicken Dornen-stecken zur Hand und singt dabei:

»Eck mot dem verdammten papen up'et liw,

Dat häi mi blift van minen wif;

Dideldideldum, dideldideldum

Dideldideldideldum«und prügelte den erschrockenen Pfaffen zum Hause hinaus.