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Ut oler Welt : Volksmärchen, Sagen, Volkslieder u. Reime
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Heb eck et nich esegt!« »Eck heb et jo nich eswoaren, eck heb et jo nicheswoaren!« säe de rabe mit siner knotigen stimme un stök de pogge hendalun mene, wenn häi et nich eswoaren harre, säo brüke häi sin wört ok nichtäo holen.

31. Der harte Winter*).

Es war einmal ein unvernünftig kalter Winter, da gingen zwei guteKameraden mit einander auf das Eis zum Schlittschuhlaufen. Nun waren aberhin und wieder Löcher in das Eis geschlagen, der Fische wegen; und alsdie beiden Schlittschuhläufer nun im vollen Zuge waren, versah s der bine,rutschte in ein Loch und traf so heftig mit dem Halse vor die scharte bis-kante, daß der Kopf auf das Eis hinglitschte und der Rumpf ms Wasser hei.Der Andere, schnell entschlossen, wollte seinen Kameraden nicht im btichelassen, zog ihn heraus, holte den Kopf und setzte ihn wieder gehörig aut, undweil es eine solch barbarische Kälte in dem Winter war, so fror der Koplauch gleich wieder fest. Da freute sich der, dem das geschah, daß die bacnenoch so glücklich abgelaufen war. Seine Kleider waren aber alle ganz naßgeworden; darum so ging er mit seinem Kameraden in ein Wirthshaus, setztesich neben den warmen Ofen, seine Kleider zu trocknen und ließ sich vondem Wirthe einen Bittern geben. »Prost Kamerad!« sprach er und trank demandern zu; »auf den Schreck können wir wohl Einen nehmen.«

Nun hatte er sich durch das kalte Bad aber doch einen starken Schnupfengeholt, daß ihm die Nase lief. Da er sie nun zwischen die Finger klemmte,sich zu schnauzen, behielt er seinen Kopf in der Hand, denn der war m derwarmen Stube wieder losgethaut. Das war nun freilich für den armen Menschenrecht fatal, und er meinte schon, daß er nun in der Welt nichts rechts meinbeginnen könnte; aber er wußte doch Rath zu schaffen, ging hin und heU sicnanstellen als Dielenträger, und war das eine gar schöne Arbeit für ihn, weilihm dabei niemals der Kopf im Wege saß, wie andern Leuten, die auchDielen tragen müssen.

32. Der Soldat und das Feuerzeug.

Es zog ein abgedankter Soldat die Landstraße daher; sein Geld und seineWegzehrung waren zu Ende; arbeiten konnte er nicht, stehlen mochte ei-nlebt und so blieb ihm nichts anderes übrig, als sich mit Betteln sein Brodzu suchen. Das gefiel ihm aber auch nicht sonderlich. So kam er ernst in

*) Wurde in den fliegenden Blättern abgedruckt. W. B. (Vergl. Fl. Bl. .859, Nr. 707,S. 22.)

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