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Die deutschen Herbergen
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und dem Fussboden dos Warteraums anweisen, da entwickelnsich manchmal dann Idyllen, wie sie vonSchicksenpennen" be-hauptet werden. In einer solchen Herberge müssen Männer rFrauen, Kinder und junge Burschen bei einander schlafen. . . .Das sind nun Herbergen, denen sogar oft von den Behörden die-mittellosen Wanderer zugewiesen werden. Hier weiss die Polizeisicher nicht, was sie tut.

Und im Gegensatz zu diesen muss man die Berliner Ge-werkschaftsherberge betrachten. Der erste Anlass zu ihrem Bauwaren die Missstände im Berliner Herbergswesen. Neben denteilweise unzureichenden Herbergen zur Heimat bestanden nurnoch eine Reihe ganz minderwertiger Gastwirtschaften, die derwandernden Arbeiterbevölkerung einerecht fragwürdige Unterkunftboten. Die Gewerkschaften fühlten, dass hier eine durchgreifende-Aenderung nötig sei. Zum Häuserbau gehört aber Geld. Dochkonnten die Gewerkschaften nicht allzuviel für den Bau flüssigmachen. Da gab denn ein begüterter Parteigenosse 500000 Mk.her zur zweiten Hypothek. Nun galt es noch die erste Hypo-thek zu ünden. Diese gab in der Höhe von 650000 Mk. dieLandesversicherungsanstalt. Eine weitere Hypothek von 250 000 Mk.,die mit 4V 2 Prozent verzinst werden, schob die zweite, von demParteigenossen hergegebene Hypothek an die dritte Stelle. Ihreungewöhnlich niedrige Verzinsung mit vier Prozent wurde nochvon dem Geldgeber in eine dreiprozentige umgewandelt, währendder vierte Teil der ursprünglichen Verzinsung als Amortisationverrechnet wird. In sechsundvierzig Jahren dürfte also die be-trächtliche Summe allein durch eine vierprozentige Verzinsung,abgelöst sein.

Die nicht leicht zu lösende Platzfrage das Haus muss vonallen Arbeiterquartieren gleich leicht zu erreichen sein erfor-derte den Ankauf des Grundstücks Engelufer 15. Es liegt amBeginn des Südostens, zwischen dem Oranienplatz und demSchlesischen Bahnhof. Da es aber durch die Herberge und durchdie Bureauräume allein nicht ausgenutzt und ertragsfähig ge-macht werden konnte, wurden auf dem Terrain auch noch um-fangreiche Restaurationsräume und Saalräume errichtet.

Das Gewerkschaftshaus gliedert sich in drei Bauteile: a) da&Vordergebäude mit einem Seitenflügel, b) ein an den Seitenflügelanschliessendes Quergebäude, c) ein zweites Quergebäude mitzwei kurzen Seitenflügeln. Vordergebäude und Seitenflügel sindim Parterre für Restaurationszwecke, in den übrigen drei Stock-