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Clevische Chronik : nach der Originalhandschrift des Gert van der Schuren nebst Vorgeschichte und Zusätzen von Turck, einer Genealogie des Clevischen Hauses ...
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85 2 Herzog Adolph lieh die Summe auf Gennep nicht 1426,

sondern 1424 Lac. IV, 186 N. 1.

Ueber die Berentung Katharina's s. Lac. IV, 185 N. 2.Teschenm. Cod. dipl., 70.

86 Ueber das Karthäuserkloster op ter Grave (vergl. Gert, 133

u. 134 [103]) liegen uns folgende urkundliche Nachrichten vor,welche alle, wenn nicht andere Quellen genannt werden, ausdem Nachlass des Pfarrers Nabbefeld im Archiv des HausesWissen geschöpft worden sind.

1420 (Dusendt Vierhundert ind Tzwenzych) op vnser 1.Vrowendaghe Purificationis weist Herzog Adolph v. Cleve mitZustimmung seiner Gemahlin Maria v. Burgund dem Klosternebst Gotteshaus des Karthäuser Ordens, Unser Vrowen Werdtgenannt, das er op den Weerde »die Grave« tuschen den Bhynind der Lyppe zu Ehren Gottes, Mariens und aller Heiligen,besonders aber der HH. Johannis Bapt. u. Johannis Evang. zubauen im Begriffe sei und bald zu vollenden hoffe, zum Unter-halt des Priors und der Brüder, welche Gott dafür ausersehen,folgende Güter an:

1) die Grave, worauf das Kloster gebaut sei, zw. dem Rheinund der Vardape.

2) dat Radelant boven an der Graven to Wesell wart aen.

3) Rudenwart an den nedersten ende van der Graven toRyne wardt aen.

4) die Fischerei im Rhein der Stadt Büderich gegenüberlängs der Grave myt der Corfflagen, die zur Zeit für 40Mark verpachtet ist; dieses Objekt mit der Bedingung,dass das Kloster die Hälfte von der Fischerei den Bürgernvon Büderich für 10 alte Goldschilde verpachtet, und fallses noch mehr verpachten will, dieses nur an die gen.Bürger thun darf. Die Störe behielt sich der Hof vor.

5) den Wedenwart, geheiten den Rynschen Weert, bei Weselzwischen der Oyen und der Wardape.

6) den Ruedenwert zwischen der gen. Wedenwart tegenVieren.

7) den Arckerslandt, geheiten des grevenacker, tegen Wesellop den werde.

8) dat nederste ende van der Speyen van dem Vliderboemtoe weers lynrecht over an dat gemeynt, geheiten dieSchiet, ind sali keren dair nu die nederste W ... (Wilgen)stain op der Speyen tuschen den Schiet ind den Rodenwert.

Beide Fürsten bekennen, dass sie diese Objekte vor demcompetenten Gericht cediert und den Erzbischof von Köln um