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Clevische Chronik : nach der Originalhandschrift des Gert van der Schuren nebst Vorgeschichte und Zusätzen von Turck, einer Genealogie des Clevischen Hauses ...
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MAR. II CAMVLO SACRVM PRO SALUTE .....*

CLAVDI CAESARIS V. G. GERMANICI IMP ....VE.S. REMI. QVI. TEMPLVM CONSTITVTVM.(Vergl. Brambach, Corp. Inscript. pag. 49.)

Randbemerkungen und Anmerkungen.

X: Abbatis de Morimunt meninit Abbas Vrspr (pergensis) invita Ottonis eius nominis quarti Imperatoris. T: forte erit Mal-mundj apud Stabulenses. — Turck irrt hier. K. Otto IV kamnämlich auf seiner Reise zum Fürstentag in Würzburg 1209 vonGoslar zu der Cistercienser Abtei Walkenrode, der ersten Tochtervon Camp (1128), im Herzogthum Braunschweig, wo ihm 52Cistercienser Aebte, der mit Otto befreundete Abt Petrus vonMorimund an der Spitze, ihre Aufwartung machten. Otto liesssich in deren Verbrüderung aufnehmen und von den Aebtennach Würzburg begleiten. Als nun Otto später dem Papst In-nocenz III gegenüber feindlich auftrat, wählte der Letztere denAbt Petrus als Vermittler bei Otto, der damals in Capua sichaufhielt. • Der Abt des Prämonstratenser Klosters Ursperg imbair. R.-B. Schwaben und Neuburg, Conrad von Lichtenau(1215—40), gewöhnlich Abbas Urspergensis genannt, Verfasserdes bek. Chronicon's, erzählt: Als wir um diese Zeit an denRömischen Hof kamen, sahen wir den Abt von Morimund, dervon Michaelis bis zur Fastenzeit auf Geheiss des Papstes fünfmaldie Reise von Rom nach Capua machte, um den Frieden zwi-schen Papst und Kaiser wiederherzustellen u. s. w. Jongelin,Notit. abbat. Damberger, IX, 645 u. 709.

Vythof. Auf den ausserhalb der Klostermauern gelegenenMeiereien, welche später auch in entfernteren Gegenden angelegtund bei den Cisterciensern gewöhnlich grangiae genannt wurden,betrieben die Conversen unter Aufsicht des Magisters conver-sorum oder Grangarius Ackerwirthschaft und Viehzucht. Vergl.Dubois, Gesch. der Abtei Morimond, S. 209. Im Jahre 1129besass die Abtei Morimond erst eine einzige Meierei, das jetzigeVaudenvillers. Dubois, S. 60,N.'2 u. S. 216. — Die Abtei Camphatte deren gegen Ende des 13. Jahrhunderts 10. Cod. Camp,fol. 283 u. ff.

*** Vergl. Jahrb. H. 18, S. 136, und H. 53 u. 54, S. 251,