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inwendig IX Jaren byna gantz Galljam Belgicam inseine gwalt bracht, daruan die Historjen weittlauffigtractiren vnd schryuen.
Die Volcker van der ander seiten Rheins Vsipetes,Tencterjs, Tubantes, Brueterjs genant, dat nu West-falinger, Bergische, Marckische, Munstersche vnd Zut-fensche sein (so in groiter mennichte auer Rhingekommen vnd in der Maenapier, Gugernen vndvmbliggenden landen tuschen Rhin, Maass vnd Wahllgefallen waren) in einem streitt erschlagen, dat der-seluigen auer driemallhondert vnd dartich dusent doitgebleuen, welchs geschiet ist Anno 698 na er- //II 2 bauwung der Stadt Rom.* Also hatt Juljus Caesardie Maenapier, Gugernen, dat nu sein die LandenColin, Gulich, Geller, Cleue dieser seitten Rheins inseiner protectjon genomen, verscheidene hauser, Ca-stelen vnd Forten darin gebauwet, als den Valckhoffbinnen Nymegen, die ein hofftstat was der Bataujern,vnd denseluen domum auxiliarem genoempt. Itemdat huyss Cleue, dair der Rhin der tyt längs geloipen,vnd ein andere Borgh vp den Rhin Catulburgum, nuQualburgen** gehieten, daruan nit mehr furhanden
* Vergl. hiezu, wie zu den folg. Angaben Turck's Dederich,Gesch. der Römer und Deutschen am Niederrhein, DerGau der Attuarier. i
♦♦.jQuadriburgmm zweifelsohne das heutige 1 h St. östlichvon Cleve entfernte Kirchdorf Qualburg (1143, Sloet, Oork.N. 280). Am ehemal. westl. Hauptrheinarm gelegen, wurdees nach Westen von der alten Pfarre Kellen durch einenzweiten Rheinarm getrennt (Schölten, Die Stadt Cleve,25, 90) und von mehreren anderen jetzt ausgetrocknetenaber noch erkennbaren Seitensträngen des Rheins durch-schnitten und bildete einen bruch- und wadenreichenDistrict, der auch ein Spick hat. (Vergl. Kartenwerk vomAmt Cleverham v. J. 1723 auf dem BürgermeisteramtGriethausen.) Die Pfarrkirche zum h. Martin wurde mitder von ihr abhängigen S. Stephanuskapelle in der