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data anni Dni. 1290 matrimonialiter copulavit neptem suamMargaretam, filiam Everhardi, comitis- de Habspurgen.Damit stimmt Dammberger, Kritikheft zum XI. B. seiner Ge-schiebte, S. 227, im allgemeinen überein. »K. Rudolph bestimmtErfordie 13. Jäner 1290 dem Grafen Theoderich von Cleve denRheinzoll zu Büderich . . . und am 5. Juli verpfändet er demGrafen die Stadt Duisburg um 2000 M., die er ihm als Aussteuerseiner Nichte Margaretha versprochen hat.« In seiner Geschichte,XI, 619, schreibt er: »Zu Basel 7. März (1291) stellt K. Rudolpheinen Brief aus für Graf Theoderich von Cleve, der seine Basekürzlich zu Erfurt geheiralhet hatte.« Dass Margaretha eineTochter des Grafen Eberhard gewesen, führt er jedoch nichtan. Nach Guillimanni Habsburgica p. 462 war Eberhard, Sohndes Rudolph Taciturnus von Habsburg, mit Anna, Tochter desHartmann iunior von Kiburg und der Elisabeth von Werdenberg,verheirathet. Einer Tochter Beider, Namens- Margaretha, ge-schieht jedoch unseres Wissens keine Erwähnung.
In einer Urkunde des Stadtarchivs zu Duisburg vom 8. Juni1299 bei Kleine, Diplom. Duisburg., N. 19, p. 40, nennt KönigAlbert die Clevische Gräfin Margaretha seine matertera. Istdiese Urkunde acht und richtig gelesen, dann war demnachMargaretha die Schwester der Frau des K. Rudolph.Rudolph war aber zwei Mal verheirathet, zuerst zwischen1240—45 mit der Gräfin (Anna) Gertrud von Hohenburg,welche ihm Albert gebar, und nach deren 1281 erfolgten Todmit der 14—15jährigen Agnes von Burgund. Je nachdemwir nun matertera im engeren oder weiteren Sinne nehmen,war Margaretha die Schwester der Gertrud oder der Agnes vonBurgund. Ersteres scheint unglaublich, da Margaretha 45—50Jahre nach Gertrud verheirathet wurde und noch mehrereKinder gebar, Letzteres aber lässt sich nicht nachweisen.
Kinder zweiter Ehe.
1. Diedrich IX, Nachfolger seines Halbbruders Otto.
2. Johann, Scholaster in Mainz, Domdechant und Archi-diakon in Köln und zuletzt Nachfolger seines BrudersDiedrich IX. Sloet, Bedbur, N. 58.
3. Everhard, der jung starb.
4. Anna, verheirathet an den Grafen Gottfr. v. Arnsberg,deren Ehe kinderlos. Beide schenkten 1369 die GrafschaftArnsberg an das Erzstift Köln, wofür ihnen Amt und StadtBrühl nebst einer Rente von 6400 Gulden zugewiesenwurde. Lac. Arch. IV, 90. Gottfried starb am 21. Februar