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2. Irmgardis, vermählt mit dem Wittwer Gerhard vonHörn, Herrn von Parwis (Miraeus I, 470), der mit ihrStadt und Land von Cranenburg als Pfand und Maidenund Selem als Clevische Lehen erhielt.
Aus der Ehe gingen sechs Söhne und eine Tochter hervor.1331 kamen die Wittwe Irmgardis — ihr Gemahl war 1330 ge-storben — und ihr erstgeborener Sohn Diedrich, Herr zu Parwisund Cranenburg, mit dem Grafen Diedrich IX dahin überein,dass der Graf und Diedrich sich Heusden theilten. Der Grafgab seine Hälfte den übrigen Kindern Gerhard's als Lehen. 1343fand eine Erbtheilung zwischen den Brüdern statt, wonach derErstgeborene die ganze Hinterlassenschaft erbte, dagegen aber160 Pfund kleiner Denare aus dem väterlichen und ebensovielaus dem mütterlichen Theil als Renten seinen Brüdern Johann(50 Pfd.), Wilhelm (40 Pfd.), Otto (35 Pfd.), Everhard (35 Pfd.)' und Godart anweisen musste. Godart solle, wenn er heimkehre,40 Pfund erhalten. 1350 war er zurückgekommen; denn indiesem Jahre stiftete Irmgardis unter Consens ihrer SöhneDiedrich, Johann und Godevaert im Kloster Bedburg Memorienfür ihren Mann und ihre Kinder Wilhelm und Margaretha, diemit N. von der Leck verheirathet war. Lac. III, 254, 387 (vergl.281). Sloet, Bedbur, N. 84. 1348 erlaubte Graf Johann demDiedrich, Maiden und Selem als Clevische Lehen zu verkaufen.Selem erwarb Elbert von Eyl in Huisberden. 1370 löste GrafAdolph von Cleve Burg, Stadt und Land Cranenburg von Die-drich, der mit Katharina Berthout, Erbin von Duffele und Ghelein Brabant, verheirathet war, für 37,000 Goldschilde ein. Lac.III, 458, 706. Damit verschwindet die Familie aus der ClevischenGeschichte.
Zweite Ehe.
Graf Diedrich VIII heirathete in zweiter Ehe am4. Juli 1290 in Erfurt nach allgemeiner Annahme dieMargaretha von Kiburg, eine Nichte des Kaisers Ru-dolph von Habsburg. Chron. Sampetrin. beiMenken, scriptor.III, 297.
Nach Lew. von Northof (Tross, 348) war die Mutter desGrafen Diedrich IX von Cleve eine Tochter der Schwester desKönigs Adolph und zwar eine Tochter des Grafen von Kiburg.König Albert, Rudolph's Sohn, habe sie, die im zweiten Grademit ihm blutsverwandt gewesen, dem Vater des genanntenGrafen von Cleve zur Gemahlin gegeben.
Der Chronist bei Seibertz III, 336, meldet: Qui (Rudolphus)eidem comiti secundum cuiusdam litter e tenorem de