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Clevische Chronik : nach der Originalhandschrift des Gert van der Schuren nebst Vorgeschichte und Zusätzen von Turck, einer Genealogie des Clevischen Hauses ...
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nicht lange Pfarrer von Büderich gewesen sein, da seinNachfolger Gerh. Boellen (s. o.) bereits 1480 abdankte,und Johann van der Schuren am 20. November in-vestiert wurde. Xant. Rep. II a.

3. Johann, der 1471 als Pfarrer von Malderichin Betou vor den Scheffen in Borth im Gerichtvon Büderich für die Frühmesse an dem neuenS. Annen-Altar zu Ende am S. Viktorgrabe inder Stiftskirche zu Xanten mit Einwilligungseines gegenwärtigen Vaters Gerhard van derSchuren einen Erbzins aus Liegenschaften ver-machte, welche seine Mutter sei. And. demVater als Heirathsgabe mitgebracht hatte.1480 erlangt er die Pfarre Büderich und warausserdem Rektor der Kapelle in Aspel bei Rees.Wir erfahren dieses aus einer eigenhändigen QuittungGert's vom 16. Juni 1481 für den Erzbischof Hermannvon Köln. Danach hatte der Erzbischof auf Ver-wenden der Clevischen Fürstin Elisabeth von Burgunddem Johann van der Schuren, pastoir to Buderickind rectoir der capellen van Aspel, die Bezahlung derZehnten für beide Beneficien, welche ca. 29 Guldenbetrugen, auf drei Termine vertheilt. Gert verrechnetden Decimenbetrag von zwei Jahren mit 200 Gulden,welche Erzbischof Diedrich ihm schuldig gebliebenwar.*

Ausserdem scheinen Hieronymus und Margarethav. d. Schuren, welche in Xantener Behandungen desJahres 1474 vorkommen, Kinder Gert's gewesen zusein. 1511 in profesto annunciationis werden in Folge

* Im Staatsarchiv zu Düsseldorf Lt. A. Div. Churcöln. Urk.ex 2302.