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predulci paternitati vt valde merito exhibebit fideli-tatem etc. Einen zweiten Brief richtete Gert andenselben Abt am Kilianstag (8. Juli) 1484, worin eralle seine Beredtsamkeit aufbietet, den Abt zu be-stimmen, dass er die Abtei, wo die Pest ausgebrochenwar, mit den Mönchen verlassen möge. Scio, heisstes darin zum Schluss, vos vestrum et meum amareStephanum; sed si,. ubi deo, vobis et ordine nonoffensis, euadere posset, suam corporalem presenciama monasterio abstrahendo, omnimode et examussimconsultarem; et si nichilominus ad contrarium arta-retur, sue genitrici ac michi irremediabiles causabitmerores. Beide Briefe hat Gert vom Hause Dornickex ede mea Dairnick — datiert.*
2. Lambert, ebenfalls in Wesel geboren und
gleichzeitig mit Stephan in Köln immatrikuliert.
(Matricula III, f. 2: 1466 in profesto Annun-
ciationis B. M. V. Bectore Johanne Peregrini
[Pilgrim] de Berka
in Junio: Lambertus ] fratres van der Schuren
Stefanus i de Wesalia Col. Dyoc.
ad artes.)
Lambert wurde für die durch Besignation des
Gerh. Opheck erledigte Pfarre Büderich vom Patron
Bitter Joh. von Alpen präsentiert und am 14. November
1468 von dem Archidiakon bestallt. Bereits 1462 hatte
sich Gert v. der Schuren für den Opheck interessiert,
dass er kostenfrei mit der Gertrudisvikarie in Büderich
begiftigt wurde, und ebenso 1464, wo Opheck gratis in
die Pfarre daselbst eingeführt wurde. Lambert kann
* Turck führt in s. Privileg. Nobil. Dornick unter den Clev.Lehen auf, ohne jedoch Belehnungen anzugeben.