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Clevische Chronik : nach der Originalhandschrift des Gert van der Schuren nebst Vorgeschichte und Zusätzen von Turck, einer Genealogie des Clevischen Hauses ...
Entstehung
Seite
XVIII
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so dass die Familie wahrscheinlich erst mit Johann,den der Erzbischof von Köln im Jahre 1392 zum Vogtüber seinen Antheil an Xanten setzte, dahin überge-siedelt ist. Nach Fahne, Gesch. der Cöln., Jülichschenu. Berg. Geschl., 395 verzweigte sich das nach seinemzu Köln am Malzbüchel Eingangs der Rheingassegelegenen Hause benannte Rittergeschlecht der vanSchuren in das Clevische und in das Märkische. Vondem Clevischen begegneten uns zuerst 1355 in CalcarStina, Wittwe Engelberts van der Schuren, mit ihrenSöhnen Engelbert und Johann, welche dort Beide einHaus neben einander bewohnten.* In Rees stiessenwir um 1400 auf die auch in Wolfersum an derBruchsteege in der Gemeinde Bergswick begütertenEheleute Peter und Hille van der Schuren nebst ihrenTöchtern Trude, Alheit und Bele, wovon die Letzte1402 von dem Ehepaar Derick und Cunigunde vonWitenhorst eine Behausung neben Stephan Rudolph'sSohn von Witenhorst erwarb, die Cunigunde 1413von Peter van der Schuren, der inzwischen Priestergeworden sein muss, zurückkauft. ** Der seit 1408genannte Vikar Wilhelm v. d. Schuren in Rees, der1437 seine Testamentsvollzieher ernannte, war wohlein Sohn Peter's.*** In Winnekendonk wird 1410 derLaie Jakob ter Schuren Testamentsexekutor des Joh,von Kervenheim, Altaristen in Winnekendonk. f

In dem eben genannten Erzbischöflichen VogtJohann van der Schuren hat uns Gert S. 62,

* Urk. auf Perg. im Stadtarchiv zu Calcar, in das Reper-torium nicht aufgenommen.** Reeser Stadtarch. Rep. I N. 58, 6072.*** Lib. quond. notarii, mscr. im Pfarrarch. zu Xanten,f Ebendas.