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Stelle, nämlich auf dem Kratzenberge bei Birklar, wo er seineErhaltung dem Umstände zu verdanken hat, dass der Ort nochjetzt eine Wüstung ist, während in dem ringsum gelegenen Acker.lande die Spuren getilgt sind. Bei Weitem die meisten Verände-rungen hat der Efahlgraben behufs seiner Verwendung zu ver-schiedenen Zwecken durch Menschenhand erfahren, und zwar inder vorliegenden Strecke, wo er grösstentheils durch bebautesLand ging, in seiner Verwendung als Weg. Diese Verwendunggeschah in zweierlei Art, indem man entweder den Wall theil-weise abgrub und damit den Graben füllte, so dass der ausge-füllte Graben als Weg diente, wie beim Schweinsgraben zwischenAltenstadt und Marköbel, — oder, was häufiger geschah, manbenutzte den Wall selbst als Weg, während der Graben nacliund nach gefüllt wurde, wie beim Pfaffendamm zwischen Gross-krotzenburg und Rückingen, beim Herrenwege zwischen demBingenheimer Forsthause und Altenstadt. Durch langen Gebrauchverschwand der Damm allmälig und es blieb nur mehr ein ge-wöhnlicher Fahrweg übrig, wie wir es bei dem Dammsweg finden,ebenso an einzelnen Stellen des Herrenweges, ferner bei Inheidenund zwischen Altenstadt und Staden; oder es lässt sich noch anden hier und da erhaltenen Seitenböschungen des Weges der ehe-malige Damm erkennen, wie bei dem Fahrwege nord- und süd-wärts von Marköbel; zuweilen sind auch noch Stücke des Grabensgeblieben, weswegen solche Wege hier und da Hohlwege bilden,wie zwischen Altenstadt und Stammheim, oder es sind noch Tlieileldes Grabens erhalten, wo der Weg durch den Ackerbau geschwun-den, wie am Stammheimer Walde und an der BingenheimerChaussee. Wo solche Wege aber durch Ackerfelder führen undwenig mehr im Gebrauch sind, hat der Pflug dieselben immermehr geschmälert, so dass manchmal nur noch ein Fusspfad ge-blieben , wie zwischen Langendiebach und der Tiefeborns MühleUnd nördlich der Obermühle, und wo auch dieser geschwunden,kann man aus der Lage der Flurgrenzen manchmal auf dasehemalige Dasein eines Streifens schliessen, der älter ist alsdie Flureintheilung, wie zwischen Bettenhausen und demRiesengraben. Wo der Wall durch einen Wiesengrund ging, lässtsich öfters an der Farbe des Grases, in einem dunkleren Streifen,das ehemalige Vorhandensein desselben erkennen, wie sich dies