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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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677
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April 1536.

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zu haben, zu Gaillard lind in jenen Plätzen, die der Bischof innehatte, Chatelains aufgestellt haben; da dieObern der Gesandten das Land in Besitz nehmen wollen, so verlangen sie nun die immer noch ausstehendeAntwort Genfs (dieser Sache wegen) zu kennen. 2. Der Chatelain und Andere vom Hofe (»cks la eour«)zu Gex beklagen sich über die Gefangennahme des Pierre de Fernex; ferner darüber, daß denen von St. Jo-hann de Gonville, von Sacconex und Villa Eigenthum weggenommen wordeil sei und über vieles Andere,worüber sie ein schriftliches Verzeichniß vorgelegt haben. Nicht minder beklage sich auch der Chatelain vollNyon. 3. Ungeachtet der Verwendungen der Herren von Bern werden Perceval de Pesmes und Pierre Baud(alias Beaulx und Boux) immer noch gefangen gehalten. 4. Meister Pauloz (alias Paulo), der Arzt, sei vondenen von Genf zurückgewiesen worden, ohne daß bekannt wäre, mit was er jene beleidigt hätte. Der Rathantwortet: I.Es sei richtig, daß die von Genf beim Einmarsch der Berner jene Plätze, die sie jetzt besitzen,in der Meinung, daß sie herrenloses Land seien, als Kriegsbeute eingenommen haben; als dann die Hanpt-leute des bernerschen Kriegsvolkes die Hoheit und Autorität des Bischofs u. s. w. allgesprochen, habe man sichhiergegen verantwortet und sodann Amtsleute für die betreffenden Plätze bestellt und die Herren von Berngebeten, sie möchten sich zufrieden geben; man erwarte nicht, daß sie Herrscher sein wollen; bekanntlich habender Herzog von Savoyen und der Bischof ihnen Krieg bereitet; denen von Bern sei die Aufgabe zugefallen,den Herzog zu begmältigen; gemäß einem vor ungefähr sechs Jahren zu Bern erfolgten Abschiede sollte dasohne Einbuße an ihren Rechten erfolgen (?). Denen von Bern möge daher gefallen, die Genfer beim gegen-wärtigen Zustande bleiben zu lassen. Die Gesandten mögen ihren Herren melden, die Genfer seien ihnenso ergeben, wie keine ihrer Unterthanen. Übrigens werde man (nach Bern) eine Gesandtschaft abordnen, diebefriedigende Erklärungen geben werde. 2. In Betreff der Klagen der Chatelains von Nyon und Gex lind inBetreff der Glocken von Villa sei zu bemerken, daß das Erfolgte im Kriege geschehen sei; wenn man sichGlocken angeeignet habe, sei das geschehen, mir Geschütze zu beschaffen; immerhin aber werde man den Be-treffenden gerecht werden. Die von Bern mögen ihrem Chatelain sagen, daß er die zu Genf über die An-gelegenheit genau unterrichte, wodann man zur Befriedigung werde Recht walten lassen. In Betreff derer zuSt. Johann de Gonville kenne man keine Anstände; wenn ihnen Einiges genommen morden sei, so habe mandieses zurückstellen lasseil. Pierre de Fernex sei verurtheilt worden; man habe nämlich zwei von den bei derAngelegenheit Betheiligten festgenommen, um Recht ergehen zu lassen; die Übrigen seien gefloheil. 3. Betref-fend Paulo, Pesmes und Pierre Baud (Baulx") werde man die von Bern in einer Weise aufklären, daßkeine weitere Gesuche erfolgen werden. Die Gesandteil waren mit dieser Antwort nicht zufrieden.

II. (11. April). Vor dem auf Verlangen der Gesandten von Bern versammelten Nathe der Zweihundertbegehren von Graffenried und von Erlach Antwort ans ihre Anbringen in Betreff von Parceval de Pesmes,Pierre Baud und Paulo Patron. Der Rath antwortet: 1. Die Genfer seien vom besteil Willen gegen dievon Bern erfüllt; übrigens sei das Urtheil über die Gefangenen noch nicht erfolgt; dasselbe stehe beim ge-wöhnlichen Raths, dem man diesfalls Allsträge zukommen lassen werde; jedenfalls aber soll den Betreffendenauch nach gefälltem Urtheile nichts am Leben geschehen. 2. Den Proccß des Meister Paulo soll der Procureurder Stadt vollenden; nachdem dann das Ergebniß vorliegt, werde man zu Befriedigung derer von Bern dasBeste thun. Die Gesandten verdanken die für das Leben der Gefangenen gegebeile Zusicherung; sie missen,daß dieselben nicht ganz schuldlos seien und vielleicht den Tod verdient haben; sie wollen nun ihre Herrenberichten, daß man aus Zuneigung gegen diese ihnen das Leben geschenkt habe.

Der Abschied ist französisch; die l'-nüijte Quelle wörtliche Sopie.