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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
Entstehung
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660 März 1536.

stück trägt die Bemerkung:Vercnderung der geschriften, wie die in geheimd zu gebruchen angesechen ist."Auf der Rückseite des ganzen Abschiedes heißt es:dis copicn sollen in guten und allerbesten sichernussenund hüten behalten, damit die sonst nienderthin verschickt werden."

Zu Ii. Der zweite französische Vortrag ist im Lucerner Abschied mit dem ersten doppelt vorhandenund trägt von der Hand des Schreibers das Datum Samstag vor Oculi (18. März).

40Z.

Areiöurg. 1536, 16. März.

KailtonSarchiv Areiburg! RatlMuch Nr. VS,

Verhandlung zwischen Fr ei bürg und Wallis.

Gesandte: Wallis. Kaspar Metzilten, alt-Landshauptmcmn; Johann Kalbermatter, Castellan zu Sitten.Vor Rächen und Burgern zu Freiburg eröffnen die genannten Boten im Namen des Bischofs und ge-meiner Landschaft Wallis, warum sie veranlaßt worden seien, einige an ihr Land anstoßende Gebietstheiledes Herzogs von Savoyen einzunehmen. Würden nämlich ihre Bundesgenossen von Bern alles Land bis anihre Grenzen eingenommen haben, so wären sie ganz eingeschlossen worden. Sodann habe das Bisthum ihresBischofs bis St. Gingolf (St. Ginge") gereicht; da seien sie nun von den biedern Leuten um Gottes Willengebeten worden, sie in Schutz zu nehmen. ImBund" haben sie gegen den Herzog etwas vorbehalten unddieses dem Herzog entboten mit andernArtisten"^ warum sie ihres Theils die Landschaft eingenommen.Gegen die von Bern haben sie sich nicht weiter verpflichtet oder verbunden, als sie es früher waren. Siewollen ihres Theils um das Eingenommene ....dheiner fründtlichen betragen lasen." Sie verlangennun von denen von Freiburg zu vernehmen, ob man sie in Betreff des von ihnen Eingenommenen unbean-standet lasse.

Eine immerhin noch sehr dürftige Ergänzung dieser Verhandlung liegt in folgender Missive:

Freiburg an die Boten zu Lucern. 1. Ihr Schreiben habe man erhalten und eine Botschaft an Bernabgefertigt, es nochmals zu bitten, von seiner Forderung abzustehen, wo nicht, Bern ans Recht zu mahnen.Die Antwort werde man durch den Lucerner Läufer, den man deßwegen zurückbehalten, übersenden. 2. Fernersei eine Botschaft derer von Wallis in Freiburg erschienen und habe angezeigt, warum die von Wallis (sa-voyisches) Land eingenommen haben. Mit Bern seien sie (die von Wallis) nicht anders'verbündet, als wiefrüher. In die freundliche Bitte der Schiedboten wollen sie sich nicht einlassen; sie reiten nach Bern, abernicht weiter. In Betreff des ihnen empfohlenen getreuen Aufsehens habe die Botschaft keine Befehle gehabt,was man sehr bedaure. Auf ihre Frage,in was Gestalt" die von Freiburg des Herzogs Land eingenommen,habe man ihnen solches eröffnet. 3. Das Gerücht gehe, die von Bern wollen den Grafen mit Gewalt zurErkennung zwingen. K. A. Frciburg: Missivenbuch Nr. IS, c. gg. Ohne Datum.