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10) 10. März. Necognaissance von Michael Musard für die Herrschaft Vuissens an Freiburg.
. .. U-iäom, ?raitvs, Nr. S01.
11) 20. Acarz. Attallens.
Idiüom. Nr. 161.
12) 24. April. Louis Musnrd, Aymo Gunuin und Claude de Curtillie als Conseigneurs der Herr-schaft Villarimbvs erkennen für diese. Idi.Iow, Nr.302: drei Urkunde», nur cin- hat Sicqclspuren.
Zu «I. Der Vortrag, eine Beilage zum Abschied, ist folgenden Inhalts: Leonard de Gruyeres undVillaus de Gillcy (Herr zu .lllarnold) erzählen, warum der Kaiser nach Italien gekommen, wie der Königvon Frankreich gegen ihn und den Herzog von Savoyen verfahre, sprechen dabei die Befürchtung aus, daßderselbe auch bei den Eidgenossen Umtriebe machen werde, um Kriegsvolk aufzubringen, und stellen daher fol-gende Begehren: 1. Da der Herzog von Savoyen glaube, der König habe keinen Grund, ihn anzugreifen,so hoffe er auf c.ne gütliche Verständigung. Indessen sei im letzten Christmonat ein Haufe reisiger Söldnervon Frankreich m Savoyen eingedrungen, den Gcnfern zu Hülfe, von den Unterthanen aber geschlagen, zun,Theil verjagt, zun, The.l gefangen worden! weil aber der König dieses sehr Übel aufgenommen und dieSöldner zurückgefordert habe, so habe der Herzog sie ledig fahren lassen. Was den Kaiser betreffe, so seibekannt, wie der König in den Verträgen von Madrid und Cambray alle Ansprüche auf das Herz'ogthumMailand ausgegeben! weil nun die Eidgenossen in jenen Friedensschlüssen ausdrücklich mitbegriffen. der Herzogvon Savoyen gleichermaßen, und das Fürstenthum Mailand ein Lehen des hl. Reiches sei/ von dem die Eid-genossen ihre Freiheit haben, so fordere der Kaiser von ihnen, daß sie dem König in Unternehmungen, welchewider die beschwornen Verträge und die Rechte des Reiches gehe», weder Rath noch Hülfe oder Gunst er-zeigen und kein Volk für ihn ziehen lassen, sondern betrachten, daß der Kaiser nie wider sie („ttwcrn stand")gehandelt, sondern sich immer guter Freundschaft beflissen habe. 2. Und weil es billig sei, daß alle Ver-wandten des hl. Reiches dessen Herrlichkeiten und Rechte aufrecht erhalten helfen, so fordere der Kaiser fürden Fall, daß der König von Frankreich wider das Fürstenthum Mailand oder ein anderes Neichsglied(Savoyen) einen Krieg anfienge, daß die Eidgenossen, doch gegen anständige Besoldung, dem AngegriffenenHülfe leisten, begehre auch zu wisse», in welcher Zahl sie Kricgsvolk schicken würden. Dabei geben'die Ge-sandten zu bedenken, daß Mailand an das Gebiet der Eidgenossen stoße und ihnen viele Vorthcile verschaffe,daß also ihr eigenes Interesse erheische, dasselbe nicht wieder in Gefahr kommen zu lassen, wieder verderbtzu werde», wie es früher geschehen. Über dies Alles erbitten sie sich eine schriftliche gnädige Antwort.
Dicscr Vorlrnn ist in den Freiburger Badischen Abschieden Bd. 13. r.lüg «ersetzt hinter den Abschied «am l. Deeember 1333.
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Wern. 1530, 9. und 11. März.
Staatsarchiv Bern - Rathsbuch Nr. 23«, S. 230, 239.
1. Vor dem Nathe zu Bern verdanken Gesandte von Genf — Sindic Ami Porral, Michael Sept undAmi Baildiere — den „Zug" und verlangen, daß auf den nächsten Sonntag (12. März) das Burgrccht er-neuert und beschworen werde. Der Rath stellt ihnen die Forderung des Bisthums und Vidomats entgegen.Die Gesandten von Genf bitten, dieses der Stadt Genf als eine „Ergetzung" ihrer Kosten, Mühe und Arbeitdie sie achtundzwanzig Monate lang gegen den Bischof und den Herzog erlitten habe, und um ihre Stadtdesto besser erhalten zu können, zu erlassen. Wird au die Burger gewiesen. 2. Auf wiederholten Vortragam 11. März, dem beigefügt wurde, wenn die von Bern nach Chillon oder anderswohin ziehen würden, wollendie von Genf ihr Geschütz, Leib und Gut zu ihneu setzen, antworten Näthe und Burger: da HauptleuteLütiner, Venner und Näthe im Feld („dainnen") denen von Genf das Vidomat und die Herrlichkeit des