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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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Februar 1536.

bestreben sich, die Angelegenheit freundlich beizulegen; wenn der Gesandte sich diesfalls mit ihnen bethätigenwolle, sei es denen von Bern recht, wie man ihm früher gesagt habe. 2.Nantua was sinthalb geschlichensollen sy nur (?) mer am end . . ?.. müssen, nit was im well gschechen." 3. Lausanne (der Bischof?) trage,wie man glaube, an diesem Krieg einige Schuld; der König möge, der alten Freundschaft eingedenk, keinenWiderwärtigen derer von Bern schirmen; wenn die Sache zu Ende gekommen, wolle man seiner Bitte gedenken.4. Namours hat man zugesagtsy" nicht zu schädigen. 5.Tschatalar (Chatelard) sich des Handels erkunden,schryben mit mit m. h. im veld handlind, an m.h. müssen; was m. h. ehrenhalb thun, werden sy willig sin,dem künig zu eren." 6. Was das Verhalten derer von Bern gegen die Eidgenossen in Betreff des KönigsWerbung belange, möge er, der Gesandte, den Eidgenossen fröhlich sagen, daß die von Bern nur freundlichundpuntlich" gegen sie sein wollen, so lange sie zu Andern: keine Ursache erhalten. 7. Die Landsknechtewolle man dem König zu Ehrei: in kleinen Abtheilungen Yassiren lassen; doch sollen sie zahlen, was sie brau-chen, und gegen niemand benützt werden, dem die von Bern mehr als dem König verpflichtet sind.

Zu I. Die citirte Missive (an Basel) behandelt die Vorträge des französischen Gesandten vom 16. und18. Februar und die darauf ertheilten Antworten in einer Missive vereinigt. Die Antwort auf den Vor-trag vom 16. Februar wird dahin angegeben: Zu Ehren des Königs wolle man in eine freundliche Unter-handlung einwilligen; der Bote möge seinen Auftrag dem Herzog, des Königs Verwandten, der vielleichtmehr auf Antrieb Anderer, als wegen seiner selbst diesen Krieg führe (eröffnen). Betreffend Ziff. 2 erwähntdie Missive weder des Vortrags noch der Antwort.

St. A. Bern: Deutsch Missivenbuch S.201. 5k.A.Basel: Acten zwischen Savoyen und Genf 15301660. A, Nr.3.

Zu II. Die diese Verhandlung referirende Missive von Bern an Basel vom 28. Februar (siehe die Notizzu I) enthaltet nicht Mehreres als das Rathsbuch und nimmt namentlich über die dunklen Punkte desselbenweder Vortrag noch Antwort auf.

»St

Wern. 1536, 19. Februar.

Ttantsarchiv Bern: Rathsbuch Nr, LS4, S. l?o.

Gesandte: Basel. Jacob Meyer, alt-Burgermeister; Blasius Schölli; Batt Sommer. Freiburg. (Ulrich)Nix; (Hans) Reif.

I. Vor Rüthen und Burgern zu Bern tragen die Gesandten von Basel vor, 1. wie unfreundlich ihnen auf demvergangenen Tag zu Lucern von den V Orten begegnet worden und was des Genferkriegs wegen von den-selben auf Tagen Unehrenhaftes verhandelt worden sei, wie man aus Schriften und Handlungen derselbenentnehmen könne. Man sollte glauben, daß einige Eidgenossen mehr den Untergang als die Wohlfahrt derervon Bern (unsere") in: Auge haben. 2. Sie seien nun abgeordnet, damit, wenn nöthig, ihrer zwei mitden übrigen Eidgenossen zum Frieden reden. 3. Da dieser Auszugallein Jenfer glaubens fryung halbangesechen, das erobert", so bedünke sie aus vielen Ursachen, daß die von Bern einen ehrenvollen Friedennicht ausschlagen sollten; man möge als Beispiel den Schwabenkrieg betrachten; würde ein Friede nicht ge-schlossen, so könnte der Herzog, wein: die von Ben: heimgezogen wären, wieder hereinbrechen. II. Nachmittagerscheinen die genannten Gesandten von Freiburg ii: Folge des an diese erlassenen Schreibens und eröffnen: