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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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Februar 1536.

Zu I, 4. 1536, 16. Februar (Mittwoch post Valentini). Schaffhausen an Zürich. Antwort aus dessenSchreiben betreffend die nach Bern gesandte Botschaft und die Überschreitung der dem Gesandten ertheiltenVollmacht. Man wolle in Betracht der Umstände sich die Sache gefallen lassen und dem Boten keinenWiderwillen zeigen Zc. St. A. Zürich: A.Gcns i,w.

Zu III. Der Zürcher GcsandtschaftSbcricht bemerkt als Antwort des Nathes einfach, die Gesandtenseien in das Lager gewiesen worden, wo sie nach Nothdurft Bescheid finden werden. Diese Antwort wirdübrigens hier als Beschluß der Räthe und Burger bezeichnet.

Dahin gehört folgende Missive:

1536, 11. Februar, Murten. Die Boten non Zürich, Glnrus, Basel, Schaffhausen, Appenzell,St. Gallen und der III Bündejetzt uf der fahrt in Savoyen", an Lucern. Mit Schreiben vom Montagnach Lichtmeß (7. Februar) erklären die von Lucern, aus welchen Gründen sie sich an der Botschaft nichtbetheiligen wollen. Man hätte gerne gesehen, wenn sie ihre Botschaft auch geschickt hätten, müsse aber nungewähren lassen. Folgt summarischer Bericht über die Verhandlung vor dem Rath in Bern und daß mannun den Herzog oder seine Vollmachtträger aufsuche. Wenn der Herzog einverstanden sei, sie als Vermittleranzuerkennen, so glauben sie, bei denen von Bern guten Bescheid zu erhalten. Diese werden auch, wie manin Erfahrung gebracht habe, denen von Freiburg, Solothurn und Wallis, ihren (Bundes-) Verwandten nichts

St. A. Lucern: Ungebundene Abschiede.

Zu IV und V. Über die Verhandlung im Lager und das Schreiben an den Herzog verbreitet sich ein ZürcherBericht vom 17. Februar. Als Verhandlungsort bezeichnet dieser Fort de l'Ecluse. In Betreff der Missivean den Herzog sagt er: hierauf habe man dem Herzog geschrieben; seine Anwälte, die zu Rümilly liegen,haben den Brief aufgebrochen, gelesen und dem Herzog zugesendet, und bitten zum freundlichsten, dessen Ant-wort zu erwarten, da sie hoffen, er werde Alles thun, was zur Beilegung des Spans diene. Die Botenbleiben nun in Genf, in der Meinung, die Sache dürfte sich zum Guten wenden; denn es wolle sie be-drucken, daß nicht jedermann geneigt sei, lange im Felde zu liegen. Ungeachtet der guten Ordonnanzen gehees den armen Leuten schlecht und sei ihnen Weniges übrig geblieben. St. A. Zürich: Act-n S-woycn. 122, °.

Zu VII. Zur Thätigkeit der Gesandten für diese Tage gehört auch folgende Missive:

1536, Mittwoch (23. Februar), Genf. Die Schiedboten von Zürich, Morus, Basel, Schaffhausen undAppenzell sammt denen der III Bünde an die Hauptleute und Räthe der Stadt Bern, jetzt im Feld. Reas-summation des Briefwechsels mit dem Grafen von Challand und wie dieser des Herzogs Antwort auf heuteDonnerstag (sie) (24. Februar) in Aussicht gestellt habe. Die Schiedboten bitten deßwegen, die von Bernwollen zumallerzimlichsten" als ihnen möglich mit dem Schädigen fahren, damit in der Folge um so bessergefriedet werden könne. Das lange Ausbleiben der Antwort lasse Gutes hoffen; so bald diese anlange, wolleman das Erachten der Schiedboten ihnen mittheilen. St.A.Bcrn: Actcnband Genf nsswr?.

Von der hier wenigstens theilweise angeführten savoyischen Correspondenz erübrigen uns noch folgendewenig inhaltreiche Schriftstücke:

1) 1536, 21. Februar, Turin. Der Herzog von Savoyen an die Gesandten von Zürich, Glarus, Basel,Schaffhausen, Appenzell, St. Gallen und den III Bünden. Er habe seinen Leuten (»norm Kons«), die sichbei den Gesandten befinden, geschrieben, betreffend gewisse Angelegenheiten, die, wenn sie wahr seien, ihm auf-fallend und fremdartig vorkommen, aus Gründen, die ihnen jene eröffnen werden. Er bitte, diesen vollenGlauben zu schenken und dem, was sie vortragen werden, ihre Aufmerksamkeit zu widmen.

K. A. Basel: Acten zwischen Savoyen und Genf 15301560. A. Nr. 3. (Französisch.) Copie.

2) 1536, 23. Februar, Chambery. Challand an die Vermittlungsgesandten. Seit er ihnen geschriebenhabe er vom Herzog den beigelegten Brief erhalten, aus dem man entnehmen wolle, was er ihm an sie zueröffnen aufgetragen habe. Um den Frieden besser bewerkstelligen zu können, bitte er sie, nach Rümilly zukommen, wo die Gesandten des Herzogs sie erwarten wollen. Auch würde es gut sein, wenn sie jemand