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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
Entstehung
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631
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Februar 1536,

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diese Nacht nach Chamber:), um mit des Herzogs Rüthen einen Platz zu bestimmen. Die Gesandten schreibendem Grafen, wenn der Herzog einwillige, wollen sie zu den Bernern (zerstörte Stelle, wenn nicht sogar einBlatt ausgefallen)des sy uns nit könden noch mögen vor dem großen Rath verhören."

VIII. (2. März.) Die Gesandten sind dann bis zum 2. März stillda" gelegen. An diesem Tage aberhielten sie ihren Vortrag vor dem kleinen und großen Nathe (zu Bern?) und zeigten, was für Folgen dieSache haben könnte, wenn nicht eine gütliche Unterhandlung stattfände. Nach Jinbis wird ihnen ihre Müheznm besten verdankt und dargelegt, wie man durch das fortwährende NichtHalten der Versprechen des Herzogsund dessen Beleidigungen der Genfer von dem Schlosse Peney aus zum Kriege veranlaßt worden sei; obwohlma>, dein Herzog sein Benehmen nicht verzeihen komme, wolle man doch unterhandeln lassen. Dabei behalteman vor, noch einige Plätze einzunehmen, namentlich Chillon. Überdies haben die von Freiburg und Wallis(zerstörte Schriftstelle) (Antheil am Kriege?), für die man nicht zusagen könne. Als Platz für die Verhand-lung bedünke sie Lausanne der geeignetste. Den Herzog und seine Anwälte wolle man mit hinreichendemGeleit versichern; würden aber die Savoyer über anderes Gebiet, als das von Bern kommen, so könnte mansich diesfalls nicht befassen. Je schneller der Tag angesetzt werde, desto lieber sei es ihnen. Die Gesandten,nach Verdankung dieser Antwort, bestimmen dann den Tag auf den 26. März, all dem die Parteien undSchiedleute mit Vollmacht Abends an der Herberge zu Lausanne eintreffen sollen; die Gesandten wollen diesesauch denen zu Freiburg, Wallis und Savoym anzeigen. Sie bitten ferner, alle Püffe offen zu behalten unddaß niemand etwas Unfreundliches ansauge. Das wollte mit Bezug auf die Clus nicht gern bewilligt werden,weil dieser Paß gewonnen worden und vieler Schaden von daher geschehen sei. Die Gesandten beschließennun heimzukehren, die Sache ihren Obern zu berichten. Dem Herzog wirdin weltsch" geschrieben, welcheVorbehalte gemacht wnrden und daß, wenn er den Tag nicht annehmen sollte, er unverzüglich nach Zürich be-richten möge; dasselbe wird denen von Freiburg lind Wallis gemeldet.

I. 13 aus dem Gesandtschaftsbericht des Basler Gesandten vom 11. Februar, K. A. Basel: Actenzwischen Savoyen und Genf 15301560, A. Nr. 3; I, 4 ans dem Zürcher Gesandtschaftsbcricht vom gleichenTage, wo zwar dieser Vorgang nach dem Bericht über die Verhandlungen vor dem Rath erwähnt wird;St. A. Zürich: A. Savoycn I, 22 6. II und III ans St. A. Bern: Rnthsbnch Nr. 254, S. 134 nnd140. IV VIII aus einem Gesandtschaftsbericht des Schaffhauser Gesandten, K. A. Schnffhauscn: Ab-schiede; einiges Vorgängigc enthält dieser Bericht in kürzerer Fassung als die von uns diesfalls benütztcn Quellen.

Die Namen der Gesandten für Zürich aus dem dortigen Gesandtschaftsbericht vom 11. Februar, St. A.Zürich: A. Savopen, I, 226; für Basel aus der Missive vom 18. Februar, K. A. Basel: Missivenbuch153136 (Basel an die wegen Erneuerung der Freiheiten zum röm. König abgeordneten Gesandten); Schölliund Sommer sind angewiesen, erst nach einer zu Bern verrichteten besondcrn Mission zu Simon Albrecht insLager abzugchen; für Freiburg auS dortigem Nathsbuch Nr. 53 vom 7. Februar; für Schaffhausen a.des benutzten Schaffhauser Gesandtschaftsberichtes.

Zu 1,3. 1536, 17. Februar (Donnerstag nach Valentin). Solothurn an Freiburg. Der Gesandtevon Solothurn, der in Frciburg gewesen, werde genügend erklärt haben, warum sich die von Solothurn ent- «schloffen, in Betreff des Anstandes zwischen dem Herzog von Savopen und denen zu Bern eine Botschaftabzusenden; da (aber) denen von Freiburg nicht angemessen schien, jemand hinzusenden, so habe man auchniemand geschickt. Der in Freiburg gewesene Gesandte habe sich über einWortzeichen", dessen sich die vonFreiburg nnd Solothurn gegenseitig bei diesen gefährlichen Zcitläufcn bedienen sollten, besprochen. Folgendiessaltige Vorschläge. K.A.FrNburg: Solothurner Missiven.