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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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622
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622 Februar 1536.

das blut des Herrn mit brot und nun natürlich vereinbaret oder rumlich darin verschlossen werdend, oder daßein lipliche, fleischliche gegenwürtigkeit hie gesetzt werde, sonder daß brot und win us der insatzung des Herrnhochbedütende, heilige warzeichen sigind, durch die von dem Herrn selbs durch den dienst der Alchen die wäregmeinschaft des lips und bluts Christi den glöubigcn fürgetragen und angeboten werde, nit zu einer hinfclligenspys des buchs, sonder zu einer spys und narung des geistlichen und ewigen lebens. Solcher hohen undheiligen spys gebruchen wir uns oftermals, daß wir dardurch ermant in den tod und blut des gecrützigetenChristi mit den ougen des gloubens sehind und unser heil mit einem vorgust des himmlischen wesens undmit einer rechten besindtnus des ewigen lebens betrachtend; mit diser geistlichen, lebendmachenden und innernspys werden wir mit unussprechlicher süßigkeit erfrischet und erkikt (sie) und mit hoher fröud, daß wir indem tod Christi unser leben findent, erfüllt. Deßhalp wir ganz und gar in fröuden in unfern herzen us-springend und mit allen unfern kreften ime umb so ein thüre und hohe gutat, die er uns bewisen hat, indanksagung uns selbs ganz usgiessend. Deßhalp man uns fast unbillich zulegt, daß wir den hohen waar-zeichen wenig zugebend; dann dise heiligen zeichen und sacrament sind heilige und erwürdige ding, als die,die von Christo dem hohen Priester ingesetzt und gebracht sind, so tragen sy, dermaß wie oben darumb grettist, die geistlichen ding, die sy bedütend, für und bietend sy an; sy gebend von dem gcschechnen ding zügknus,sy bildend uns an und eferend uns so hohe heilige ding und mit einer besondern änliche der dingen, die sybedütend, tragen sy ein groß und herlich liecht in die heilige göttliche Hendel; zudem geben sy etwas bchelfund fürschub dem glouben, sind als vil als ein eidzpflicht, mit deren sich die glöubigen irem houpt und derAlchen inpflichtend und verbindend; so hoch und thür halten wir von den heiligen und hochbedütenden waar-zeichen; jedoch geben wir die lebendmachende und heiligmachende kraft allweg allein dem zu, der allein dasleben ist; dem sy lob in ewigkeit. Amen!

23. Von der heiligen Versammlung und zemmenkommung der glöubigen. Wir haltend,daß die heiligen sammlungen und zemmenkommen der glöubigen dermaß sollen begangen werden, daß manvor allen dingen dem voll das wort gottes an einem gemeinen und darzu bestimmten ort teglich fürtrage;daß die heimlichen verstend der gschrift durch geschikte diener teglich usgeleit und erclert werdend; daß mandas nachtmal des Herrn und heilige danksagung halte, damit der glöubigen glaube für und für geübt werde;daß man mit ernstlichem gebet für alles anligen aller mentschen ernstlich anhalte; andere ceremonien, derenvil und unzalbar sind, als kelch, meßgwand, corrök, kutten, blatten, fan, kerzen und altär, gold und silber,sover sy wäre religion und rechten gottesdienst niderzelegcn und umbzukeren dienend, und bsonder die götze»und bilder, die zuvereren und ergernuß gebracht werdend, und was solicher ungöttlicher dingen sind, diewellend wir us unser heiligen gmeind wyt hingetriben haben.

24. Von denen, die durch faltsche leeren die kilchen Christi trennend oder sich von irenabsöndernd und rottend. Alle diejenen, die sich von der heiligen gemeinsame und gesellschaft der Alchenabtrennend und sondernd, frömbde, ungöttliche leeren in die Alchen infürend oder solichen leeren anhangend,welchen presten zu unfern zyten die widertöufer allermeist haben, so sy der warnung der Alchen und christen-lichem bericht nit losen und gehorsam sind, sonder hartbennig us irem kyb und irsal mit Verletzung und ver-sürung der Alchen bestan und verharren wellend, sollend dieselbigen durch den obcrn gwalt gestraft undhinderhalten werden, damit sy die Herd gottes mit irer valtschen leer nit vergiftend und befleckend.

25. Von denen dingen, die da weder geboten noch verboten, sonder mittel und frygsind. Die ding, die man mittel nennt, wie sy dann (eigentlich zereden) sind, deren mag sich ein frommer,gläubiger christ zu allen zyten, an allen orten fryg gebruchen. Doch daß er das thue nach dem rechte»müssen und mit liebe; dann der glöubig sol alle ding also bruchen, daß die eer gottes gefürdert und dwAlchen und nechsten gebessert, nit verergert werden.

26. Von der weltlichen oberkeit. Diewyl aller gwalt und oberkeit von gott, ist sin höchst u»dfürnempst amt (wo er nit ein tiran sin wil), daß er die ivare gottes eer und den rechten gottesdienst >»itstraf und usrütung aller gottslesterung schirme und fürdere und möglichen vlys ankere, daß er dasjen, dasder diener der Alchen und verkünder des cvangely us dem wort gottes lert und fürtreit, fürdere und voll