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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
Entstehung
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621
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Februar 1530,

17, Vo» der erwelung der dienern der kilchcn. Dan» solich amt und dienst sol nicmand be-folchen, noch anvertrut werden, er sy dann znvor in heiliger gschrift und erkantnus des willen gottes wolbeichtet, in fromkcit und Unschuld des läbens unstreflich und in flyß und ernst, die eer und den nninen Christizefürder», hitzig und inbrünstig erfunden und erkennt worden, durch die nämlich, die diencr und suchenderder kilchcn, ouch die, die us der christenlichen oberkeit als von der kilchcn wegen zu solchem amt erwelt sind.Und diewyl dasselbig ein rechte, wäre wal gottes ist, sol sy durch das urteil der kilchen und uflcgung derhendeu der elteren als billich und recht erkennt und angenommen werden.

18. Wer der Hirt und das houpt der kilchcn che. Dann Christus selbs allein das war undrecht houpt und Hirt sincr kilchen ist. Dcchlbig gipt siner kilchen Hirten und lerer, die us sinem bevelch daswort und den gwalt der schlüßlen ordenlich und rechtmessig, wie oben gemeldet, fttrend; deßhalb wir die-sänen, die allein mit dein namen bischos sind, und das houpt zu Vom weder bekennen, noch aunemmend.

Ig. Was das amt ch der dienern der kilchcn. Das allerhöchst und fttrnemst in disem amtist. das; die diener der kilchen rüw und leid der sündcn, endcrung des lebens und verzychung der sündcnpredigend, und das alles durch Christum. Item daß sy unufhörlich für das volk bittend, der heiligen gschriftund wort gottes in lesen und heiliger trachtung ernstlich und flyßig obligend, mit dem wort gottes, alsmit einem schwcrt des geists in alle weg den tüfcl mit tödtlichem haß vcrvolgend und sin kraft niderlegendund schwechend; daß si) die gsunden bürgcr Chri;ti schirmend, die bösen aber warnend, hindersich haltend undabtribcnd, und so sy in irem frevel und unverschämten lästern die kilchen Christi wollten für und für ergcrnund verwüsten, sollend sp durch diejenigen, so von den dienern des worts und christlichen oberkeit, nsgcschlossenoder in andere fügkliche und formklichc weg gestraft und verbessert werden, bis sy ir irsal bekennen, sichendernd und gsund werdend. Denn aber sol der burgcr Christi, der also prcsthaft und krank gewesen undusgcschlosscn ist, wider in die kilchen nfgcnommen werden, so er sich bekert und mit großem ernst sin sündund irsal bekennt und vcrgicht (dann dahin sol dise straf dienen und arznp), sinen prcsten gewilligklich ficht,sich in ein geistliche disciplin und zucht begipt und mit einem nüwen flys und ernst zur frummkeit allefrommen erfreut.

20. Von dem vermögen, kraft und wllrkung der sacramentcn. Deren zeichen, die mansacrament nennt, sind zwcy. nämlich der tonf und das nachtmal des Herrn. Dise sacrament sind bedütlichc,heilige zeichen hocher und heimlicher dingen, die aber nit bloße und läre zeichen sind, sonder sy bstand inzeichen und wescnlichen dingen. Dann im tonf ist das wasser das zeichen, das wesenlich aber und geistlichist die widergcburt nnd die ufncmmung in das volk gottes. Im nachtmal oder danksagung sind brot undwin zeichen: das wescnlich aber und geistlich ist die gemeinschaft des libs Christi, das heil, das am crützerobert ist, und ablas den sündcrn: welche wesenlichc, rmsichtbare und geistliche ding im glonbcn glich wiedie zeichen liplich empfangen werden; und in diesen wesenlichen, geistlichen dingen stat die ganze kraft, wür-kung und frucht der sacramentcn. Deßhalb wir bekennend, daß die sacrament nit allein ußcre zeichen sicndchristlicher gsellschaft, sonder wir bckenncnds für zeichen göttlicher gnaden, durch die die diener der kilchen demHerrn zu dem fürnemmen und cnd, das er uns selbs verheißt, anbtttet und kreftenklich verschafft, mitwttrkcnd;doch der gstalt wie oben vom zudiencn des worts gseit ist, nämlich, daß alle heilmachende und seligmachendckraft dem Herrn gott allein zugeschrieben werde.

21. Vom tonf. Der touf ist us der insatzung des Herrn ein widergebarliche abweschung, welche derHerr sinen nserwelten mit einem sichtbaren zeichen durch den dienst der kilchen. wie oben gredt und crlütertist, anbütet und darstellt, in welcher Helgen abweschung wir unsere kinder darumb taufend, daß es unbillichwere, daß wir die jenen, die us uns, die wir ein volk gottes, geporcn sind, der gemeinsame des volks gottessollen cntronben, die doch mit göttlicher stimm darzu bestimpt und die sind, von denen man sich vermutensol, sy sicnd von gott erwelt.

22. Vom nachtmal des Herrn oder von der danksagung. Vom Helgen nachtmal halten wiralso: daß der Herr im Helgen nachtmal sin lib und blnt, das ist sich selbs. den sinen warlich anbütet undzu solcher frucht zu messen gipt, daß er je me und ine in inen nnd sy in im lebend, nit daß der lib und

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