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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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Februar 1536.

under .ms den stellen, so Christum und sin heilig evangelium angenomen, nit wie vorhin gegen einander»gstanden, also daß wir nit mer zusamen komm noch red under uns gehalten, ouch ein jede statt, glich alswere diser Handel nit gmein, allein uf ire kilchen sorg und acht gehept, darus dann ervolgt, daß unsere wider-wertigen, als ob unsere herzen gegen einander erkaltet und wir nit glich gesinnet, abgenomen, wie dann solichszu mermalen ouch von inen selbs verstanden, daß sy uns deßhalb veracht und verspottet, daß wir doch selbsder fachen nit einig syen, dardurch sy ouch in irein fürnemcn gesterckt, tag und nacht, wie sy uns von unsererchristenlichen religion und glauben tringen möchten, nachgedenkes gehept, wie sy dann noch fürter sich keiner»rüg, arbeit und costens mit zusamen kamen und (in) ander weg, sömlichs zu wegen zebringen, beduren lassen,als wir dises clarlich sehen und spüren mögen. Deßhalb und (damit) das verhütet und verkamen (werde),sehe ir Herren und obern für gut an, wurde ouch irs bedunkes dem evangelio Christi und uns allen für-stendig sin, daß wir mer dann aber bishar beschechen zusamen komm, die sachen, und insonderheit unfernchristlichen glauben belangend, beratschlagtend und wol betracht(et)end, damit und einigkeit under uns desterbas geüfnet und gepflanzet wurde, als on zwyfel (ouch) zu andern: nutz, (daß) hiemit unfern widerwärtigendasjmig, so sy von uns usgan lassen, wie wir selbs der sachen nit eins syen, abgestrickt; nit darumb, als obwir mit sölichem zusamen kamen nüwe und sondere püntnussen oder verstend neben den: pund, so wir mitandern unser:: trüwen lieben Eidgnossen haben (dann ire Herren und obern denselben pund und was sy derbinden ist, wie sy ouch wol achten, daß ire Herren und obern desselben willens ouch syen, trülich zu haltengesinnet) ufzerichten und ze machen understandend, sonder allein, daß mir lugten und fürtrachtms hetten, wiewir by dem pund, so wir mit gott gmacht und angenomen, pliben und uns darvon nit tringen ließen. Dawermd ir Herren und obern guter Hoffnung, wo sollichs beschäch, wurd on zwyfel gott der allmechtig das sinalso darzu thun und uns sin gnad mitteile::, daß wir fry sehen und spüren wurden, daß dise einhelligkeitunder uns den: ganzen Handel Christi, ja ouch uns in weltlichen dingen nutzlich und fruchtbar sin und wolerschießen wurdi, und wurde(n) hiebi vil unserer widerwertigen anschleg verhindert; wellend ouch uns also ge-betten haben, disen iren fürtrag guter früntlicher und getrüwer Meinung, wie er dann ouch beschechen, voninen ufnemen." Das wird, weil man deßhalb keine Befehle hat, heimzubringen angenommen.

Die Gesandtennamen für Zürich aus de»: Schreiben vom 24. Januar (Montag nach Sebastian) vonHans Vogler von Zürich an Joachim von Watt; Vad. Bibl. St. Gallen: Litt. Mißc. XI. 83; für Bern ausder in der Note zum Abschied vom 13. September 1535, I angeführten Missive; für Stadt St. Gallen ausdem dortigen Rathsbuche 153341, S. 139; für Biel aus einer neuern Beifügung im dortigen Abschied-

Die auf diesen: Tage entworfene Confesfionsformel lassen wir in ihrem Wortlaute folgen:

Ein kurze und gineine bekantnis des gloubens der kilchen, die in einer Eidtgnossschaft das evangeliumChristi angenommen haben, allen gläubigen und frommen zeerwegen, zu beschetzen und zu urtheilen dargestellt.

1. Von der heiligen geschrift. Die heilige, göttliche, biblische gschrift, die da ist das wort gottes,von den: heiligen geist ingeben und durch die Propheten und apostlen der weit fürgetragen, ist die aller elteste,volkomnifte und höchste leer, begriff, allein alles das, das zu warer erkantnus, liebe und eer gottes, zu rechterwaren frommkeit und anrichtung eines frommen, erbern und gottseligen lebens dienet.

2. Von uslegung der geschrift. Dise heilige göttliche gschrift soll nienarmit, dann mit ir selbsusgleit und erclert werden, durch die richtschnur des gloubens und der lieb.

3. Von den alten lerern. Wo nun die heiligen väter und alten lerer, die die gschrift erclert undusgelegt, über dise richtschnur nit gehouwen haben, wellen wir sy nit allein für usleger der gschrift, sonderfür userwelte werchzüg. durch die gott geredet und gewirkt hat, erkennen und halten.