Februar 1536.
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37S.
Wer». 1536, 29. Januar.
Staatsarchiv Bern: Rathsbuch Nr. 2S4, S. 110.
I. Vor dem Nathe zu Bern begehrt Haus Wunderlich (Abgeordneter) von Neuenburg in Folge einigervon Freiburg wegen (Zerstörung) der Crucisixe erfolgter Drohungen, daß ein Zusatz von 100 Mann in dieStadt 'Neuenburg verlegt werde. 2. Der Rath antwortet, er glaube, die von Freiburg seien durch das hin-gesandte Schreiben begütigt worden, so daß es des Zusatzes nicht bedürfe; andernfalls aber werde man dievon Neuenburg nicht verlassen, sondern den Znsatz bewilligen.
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Lucern. 1536, 1. Februar (Dienstag vor Lichtmeß).
Staatsarchiv Llic-rn- Allg. Absch.K. 2, k.-isa. Staatsarchiv Zürich- Abschiede Bd.i3,k.io. Staatsarchiv Bern: Allg. cidg. Absch. SS, S. 3bS.
KantonSarchi» Freiburg: Abschiede Bd. «5. KantouSarchiv Solothur»! Abschiede Bd. 17.
Tag der XII Orte und der III Blinde.
Gesandte: Bern. Peter Stürler, Venner. Glarus. Fridolin Mathis. Freiburg. Ulrich Nix.Solothurn. Konrad Graf, des Raths. (Andere unbekannt).
Die vier Orte Lucern, Uri, Schwyz und Zug vermächtigen sich Unterwaldens, daß es wegen derKosten des Jttingerhandels für einmal ruhig bleibe, doch init dem Vorbehalt, bei ruhigem Zeiten darübereinzutreten; inzwischen soll man sich immerhin erkundigen, ob bezügliche Briefe vorhanden wären. I». DerArzt David Jud zu Bremgarten bittet um einen Gelcitsbries der V Orte, damit er nicht jedesmal, wenn ervon ihren Angehörigen gerufen würde, eine besondere Bewilligung auswirkeil müsse. Heimzubringen. «. Urisoll das zu Bcllenz befindliche Geschütz nach Jrnis liefern und in der Eidgenossen Kosten daselbst ein Hansbauen lassen, damit es geschirmt sei. ,1. Der Streit zwischen den Äbten zu Einsiedeln und Pfäfers wirdauf die Jahrrechnung zu Baden verwiesen, was Schwyz beiden Parteien anzeigeil soll. «. Es waltet (seitlängerer Zeit) ein Span zwischen dem Abt von Einsiedeln und den Chorherren zu Constaiiz in Betreff derOuarten zu Männedors; Lucern stellt nun an Schwyz die Bitte, die Sache gütlich vermitteln zu lassen undans die bereits wiederholten Schreiben endlich Antwort zu geben, I. Der Wirthe halb wird beantragt, essolle jedes Ort die seinigen anhalteil, die Leute nicht zu überschätzen, besonders jetzt, wo Alles ziemlich billigist. K. Der Handel zwischen dem Vogt zu Lauis und denen von Morco wird auf die nächste Jahr-rechnniig verschoben, Ivo die Boten, mit hinlänglicher Instruction versehen, die Freiheiten, Knndschnften :c.untersuchen und die Schuldigen nach Befinden strafen sollen; inzwischen haben die Parteien sich ruhig zu ver-halten. Ii. Auch das Gesuch der Lauiser, das Lehen der Ritter von Rhodas dem Spital zu bestätigen,wird auf die Jahrrechnung gewiesen, i. Die Boten von Bern antworten auf das ab letztem Tage erlasseneSchreiben, es habe den Zug nicht mehr wenden können, da man schon auf der Fahrt gewesen sei; es seiungern so weit gegangen, aber Eid und Ehre haben es dazu genöthigt, indem es der Herzog derart gereizthabe, daß es den Krieg habe unternehmen müssen. Hierauf wird erwiedert, man habe in der Sache vielund immer vergeblich unterhandelt und endlich mehrmals offen erklärt, man wolle sich der Sache nicht mehr