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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
Entstehung
Seite
606
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Januar 1536.

Z7T

Lucern. 1530, 19. Januar (Mittwoch »ach Antonii).

StuulSarcliiv ^'«cer»»: Allg.Absch. X.L, t.-t»2. Staatsarchiv Zürich : Abschiede Bd.i3, t'. i. Tschadische Abschiedesa»»ml»lag: Bd 7, Sir. )cXXVll.

KaatvaSarchiv Basel: Acten zwischen Savoyen und Genf 15301500, A.Nr. 3. KantonSarchiv Freiburg: Abschiede 82.

Kantonöarchiv Solothurn: Abschiede Bd. 21. Kantvnsarchiv Schaffhansen : Correspondenzen.

Tag der Orte Zürich, Lucern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug Freiburg und Solothurn.

Gesandte: Zürich. Hans Edlibach; Heinrich Rahn. Fr ei bürg. Ulrich Nix. (Andere unbekannt).

t». Amman» Kamenzind und Uli Küchler von Gersau, die wegen Schmähreden Anstände mit einanderhaben, bitten beiderseits, es möchten die Eidgenossen diesen Handel entscheiden, jedoch ihren Freiheiten unbe-schadet. Heimzubringen, da man es nicht abschlagen kann. ?». Da über den kürzlich gemachten Anzug be-treffend die noch ausstehenden Strafgelder vom Jttinger Handel die Boten nicht instruirt sind, so wird diesnochmals in den Abschied genommen, um auf nächstem Tage zu antworten, ob man den Rest einziehen wolleoder nicht; Unterwalden, das seinen Theil von sich aus fordern will, wird gebeten, den Entschluß der andernvier Orte abzuwarten, e. Vor einigen Jahren hat ein Sondersieche von einer Jahrzeit zu Wohlenschwyl6 Gl. bezogen, und da er rechtlich um Wiedererstattung belangt worden, hat Zürich geurtzheilt, er sei dasnicht schuldig. Darüber führen nun die V Orte Beschwerde und begehren, daß Alles, was an Klöster oderKirchen gehört, denselben verabfolgt werde. Es wird dieses Geschäft dein Boten von Zürich in den Abschiedgegeben, «t. Dieser Tag ist ausgeschrieben worden, weil man vernommen, daß Bern einen Zug gegen Genfvorhabe. Man kann nun nichts Anderes beschließen, als an Bern zu schreiben und es dringend zu bitten,den Handel und was daraus erfolgen möchte wohl zu bedenken und den andern Orten keinen tödtlichen Kriegauf den Hals zu laden. Um der Wichtigkeit der Sache willen hat man einen andern Tag auf Sonntagden 30. Januar nach Lucern angesetzt, wo jeder Bote Vollmacht haben soll zu entscheiden, ob man Bernlaut der Bünde vom Kriege abmahnen oder Boten zur Vermittlung absenden, oder was man sonst thunwolle, mn die Wohlfahrt der Eidgenossenschaft zu wahren. Heimzubringen das schriftliche Gesuch desLandvogts im Thurgau, Junker Christoffel Sonnenberg von Lucern, um Entschädigung für seine Auslagen,die er sammt der Kundschaft wegen des Baues zu Frauenfeld gehabt habe. l. Freiburg und Solothurnwerden beauftragt, bei den Bernern und zwar wo möglich in deren Heerlager zuverlässige Kundschafter zuhalten, um zu erfahren, was da vorgehe und was sie im Schilde führen; es möchte dienlich sein, dazu Leutezu schicken, die sich als (freiwillige) Kriegsleute ausgäben. K. Der Schreiber von Lauis bringt im Name»der Landschaft vor, die Herren von Rhodas besitzen dort einige Einkünfte, die sie zuletzt dem Spital daselbstfür 20 Gl. rh. verliehen; die Lauiser bitten nun, man möchte dieses Lehen bestätigen, damit der Spitalnicht immer mit Nachreiten und Werben vergebliche Kosten hätte. Heimzubringen. I». Da viele dem neue»Vogt zu Lauis, der von Schaffhausen ist, nachlausen und sich für die Schreiberstelle bewerben, die Lauiseraber für den bisherigen, Mang Besnier, sich verwenden, mit dem sie gut versorgt seien, so wird dies in de»Abschied genommen, um auf dem nächsten Tage einmüthig bei dem Besnier bleiben zu können, i. Kaspar(Bodmer), Schreiber von Baden, bringt schriftliche Antwort vom Grafen von Sulz, er könne den Kauf desDorfes Kadelburg nicht aufgeben; Zürich entwickelt dagegen, wie viel an jenein Besitz liege, und will denselbenohne Recht nicht fahren lassen. Heimzubringen. Ii.» Der Schreiber Mangus (Basel: Mangans), im Namen