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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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Januar 1536.

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II. Eine fernere Verhandlung ergiebt sich aus folgender Missivc:

1536, 15. Januar. Bern an Lausanne. Die Gesandten von Lausanne, welche dieser Tage wegen derErneuerung' des Burgrechts in Bern waren, hätten in Betreff der gegenwärtigen Zeitläufe (»stwurauts«) eineBorstellung gewacht und erwähnt, es heiße, die von Bern wollen ihren Mitbürgern von Genf zu Hülfe ziehen.In diesen/ Falle bitten sie, daß man sie einen oder zwei Tage zuvor in Kenntniß setze, daß sie ihrer Ver-pflichtung nachkommen können. Man benachrichte sie nun. daß, nachdem der Herzog von Savoyen sich mitden. Erbieten derer von Bern und Genf, vor den Eidgenossen zu Recht zu stehen, nicht befriedigen wollte,sondern fortfuhr, die von Genf auf das Äußerste zu bedrängen, man gcnöthigt sei. diesen Hülfe zu gewähren.In Kraft des Burgrechts ermahne man daher die von Lausanne, sich mit einer solchen Anzahl von Kriegs-leuten mit denen von Bern zu vereinigen, daß man mit Gottes Beistand die Anschläge der Feinde vereiteln

St.A.Bern: Welsch Missivenbuch k. 370.

37«.

Kreilmrg. 1530, 10. Januar.

Ka»to»«atchiv Zr-iburg: Rathsbuch Nr. b».

Verhandlung zwischen Freibürg und Lausanne.

Vor Rathen und Burgern zu Freiburg ist das Bnrgrecht mit denen von Lausanne erneuert und ihremanhergesandten Boten vermöge des Buchstabens geschmoren worden; jedoch mit dem Vorbehalt, wenn die vonLausanne den Boten derer von Freiburg nicht wie von Alter her schwören wollten, daß es denen von Frei-bürg nnnachtheilig sein solle.

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Wern. 1530, 13. Januar.

Staatsarchiv Bern: Rathsbuch Nr. SS4, S.ss.

1. Vor Rathen und Bürgern zu Bern führt der Herr von StäffiS Klage über die Genfer und den Herrnvon Verey (Berel") in Betreff ihres Brennens und Todtschlagens. Die Zusätzer hätten in Folge dessenden Herzog um Hülfe angerufen und dieser ihnen 500 Knechtezu Verhütung der sinen" geschickt. Wenn esdenen von Bern gefiele, nochmals eine gütliche Unterhandlung vorzuschlagen, so wolle er dieses dem Herzogberichten, guter Hoffnung, die Sache werde zum gedeihlichen Ende führen. 2. Ruthe und Bürger beschließen,dem Herrn von Stäffis zu antworten, die von Bern wollen die Genfer entschütten und dem Herzog denBundesbrief durch einen eigenen Boten zurückschickenund damit m. h. ir eer bewart haben; sol im dise an-Wort erst Sonntag (16. Januar) eröffnet werden."