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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
Entstehung
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November 1535.

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348.

ThMMlt. 1535, 11. November (Martini).

Jahrrechnung der Klöster im Thurgau, aufgenonunen durch Gesandte von Luccrn und Untcrwalden.Gesandte: Luccrn. (Hans) Golder, Schultheiß. Nnterwalden. Heinrich Wirz.

Wir besitzen für diesen Ncchnungsabschied nur folgende Acten:

1) Die Instruction für Golder, die dahin geht: 1. Die Rechnungen abzunehmen, zu prüfen und das Nöthigenach Umständen zu verfügen. 2. Betreffend Dänikon soll er den letzten Abschied von Baden (18. October a)vollziehen. 3. Mit dem Bischof von Constanz oder seinen Anwälten soll er ernstlich reden wegen des Ver-kaufs der Herrschaft Bischofzell,dieselben kcins wegs gän zu lassen noch zu verkaufen", aus vielen Gründen,die den Boten bekannt sind. 4. Wegen des Chorgcrichts und des Commissariatsamtes wird er ebenfallsverhandeln, wie ihm bekannt ist. 5. Für allfällig ferner vorfallende Geschäfte hat er gänzliche Vollmacht,ll. Er soll sich insbesondere auch erkundigen, welche von denjenigen Geldstrafen, die vor einigen Jahren denenvon Illingen, Stammheim, Nußbäumen und Andern auferlegt worden sind, noch nicht bezahlt seien und dar-über berichten. Et. A. L..».n: A. Thurau.

2) 1535, 8. December (Mittwoch nach St. Niclaus). Zürich an den Vogt im Thurgau. LcodegarKoch, Hofmeister im obern Kloster zu Dießenhofen, behaupte in Betreff ihm zur Last gelegter Schmähungengegen die Prädicanten unschuldig zu sein. Die (bcnannten) Nechnungsboten hätten min geschrieben, daß dievon Zürich zu Ehren der Obern genannter Gesandten ihm Stadt und Land wieder öffnen oder doch Rechtangedcihen lassen mögen. Man gebe ihm nun Geleit, während dem nächsten Monat sich vor denen zu Zürichim Recht zu verantworten. St. A. Zürich: Missw-nbuch wst... -n.. c on.

Der Name des Gesandten von Untcrwalden aus der zu 2) benutzten Quelle.

34».

St. Kalken. 1535, 16. November.

Stadtarchiv St. Gallen: Rathsbuch loss-wti, S.igt.

Gesandte: Appenzell. Ulrich Broger, alt-Ammann; Barrholomä Bcr(en)weger; Georg (Jon") Meyer;"dllis Hans", des Raths.

I. Vor dem großen Nathe der Stadt St. Gallen lassen die Gesandten von Appenzell durch Ammann^oger eröffnen, verschmier Tage habe sich eine Botschaft derer von St. Gallen vor dem zweifachen Nathc zuAppenzell über einige daselbst herumgehende Reden beklagt und gefordert, daß dieselben abgestellt werden sollen.

Rath zu Appenzell habe hierauf eine Antwort gegeben, von der er glaubte, daß man mit derselben hätte^frieden sein können. Nachdem aber die von St. Gallen weiter geschrieben und Antwort verlangt haben,^>en die Gesandten von ihren Obern folgenden Bescheid zu geben beauftragt worden: Es gehen viele undMancherlei Reden von den Angehörigen beider Theile; die von Appenzell haben ab dein diesfälligen Benehmender Ihrigen kein Gefallen; sie wollen, so viel ihnen möglich sei, die Betreffenden bestrafen, dergleichen Reden^Hindern und gute Nachbarn sein. Dabei lassen die Gesandten sich verlauten, daß die von St. Gallen an^sen Reden ebensoviel Schuld tragen als die Appenzeller, und daß diesen Mehrcrcs zugemuthct werde, alsAlters her der Fall gewesen sei. II. Der Rath erwidert: 1. man verdanke das freundliche Erbieten und

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