August 1535. 551
1) 1535 23 August (Vigilia Bartholomäi). Schwyz an Lucern. Es falle auf. daß die Boten einiger Orteden auf dem' legten Taa wegen der Solothuruer Banditen gefaßten Beschluß nur auf Heimbringen annehmenwollten, und lasse vermuthen. daß die Vertriebenen der Eidgenossenschaft ein übles Spiel bereiten kom.ten.Den, vorzubeugen glaube man. es sollte ein Tag nach Zng angesetzt und ans denselben neben den V OrtenZürich und Glarns beschrieben werden, um insbesondere von diesen zu vernehmen, wesien sie gesinnt seien,und sich zu berathen. wie ».an mit denen von Bern und Basel, wohm die Banditen die beste Zuflucht haben,vorgehe, damit von ihrer Seite die Bünde gehalten werden. St. A. Luc-m- Ac.cn S°l°.hur».
-X) i5Z5 Zg Allgust Solothnrn an die V Orte. „So denne. . . Als dann bisse missive beschlossen,ist uns uf' hüt Suntage begegnot. daß sich unser viende hari.w gelasse.. und einen: Priester der dann hinusin ein dorfe Biberst genannt, an der Emmen gelägen, daselbs zebrcd.gcn und masse zehalten gan wellen,zwüschent unser statt und gemeltem dorfe die gentächte usgeh.twen: ob er des ge.ust oder stirbt, ist in zwyfelund im darby gesagt, wellicher hocheS oder niders standes us unser statte men h"'fur werde. der müsse .den."Von dort ans -ien sie gegen das Berner Gebiet abgezogen wo sie trotz allen. Abla^nen Anfenthall zufinden scheinen, während Solothnrn verweigert werde, sie dort zu berechtigen: ob d.e Ehrbarkeit d.es duldeoder nur einzelne Personen Schuld seien, wisse man nicht.
vor. nur einzelne 4->ee X i ^ ^ ^ Sammlung. Bd. 7, Nr. XXXlV. - St. A. Luccrn: A. Solothnrn.
gl 1535 3 Sevtembcr (Freitag nach Verenä). Solothnrn verdankt an Lucern das ihm von denV Orten ab'dem Tag in Zug gewordene Schreiben und meldet eine neue Vergewaltigung der Flüchtlinge an. "v veu. c. ^ ^ ^ Acten Solothnrn.
dem Untervogt zu Balsthal, u. s. w.
cN 1333 3 Sevtember Bern an die V Orte. Antwort auf zwei ab dem Tag von Zt.g erhalteneSchreiben."!.' Wegen der Solothuruer Flüchtlinge- Man bedauere die Mißhandlung des Pfassen, wisse awnickt daü die Tbäter sick hernach ans berncrisches Gebiet begeben hatten, indessen habe man allen Amts-l ' eu'i . tl.>. >ck sie 'n falmden und jedermann verboten, bei Strafe und Ungnade sie zu Hausen«ud"m 2 In Bamff d.s »ust-ud-- ml' Salmhum «SM dm S°chs --i->M -u Ruh'ld.-! und «SM
««-»um nun dl- Schl-dlmt- j» Bm»d°-f h-»-u »ach V-.h°r dm G-W-Mu.m d-,.-
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. r -n r i idlo RnibKonwälte der V Orte und Glarns, jetzt zu Zug versammelt.
5) 1535, 7. September. ase > vorher an Solothnrn auf dessen Befragen erklärt,
Antwort auf ihren Br e von. 1. Septen.be . Ba.e A ^ l
^.ß es die Bünde treulich halten wo e un ^ ^ dieselbe», so weit bekannt, sich nicht auf
Solothnrn keinerlei Untcrschlauf zu ge e , gewartet, daß man verdächtigt würde, man gestatte
den. Gebiete von Basel be un en haben. ^ ^ Uadm die Gesandten von Basel
wissentlich ihnen Anfenthalt: beniebeiw 'ver c qsvtwort geben werden. K.A. Basel- Missivcnbnch issi-gg.
der Art instruiren. daß sie vollständig befriedigende Antwort gevcn weroe».
Zu^. Der Schwyzer Abschied sagt von Zürich und Glams^^^^^
r - m,-tikels 1 ein Stück der erwähnten Missive von Solothurn.
ä. s..st's..ud »7 7'?-