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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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August 1535.

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ZtS

Waden. 1535, 16. August.

Staat».'.'»!» Lucern- Alla Absch. .c.s, s. SU. Staatsarchiv Zürich: Abschiede Bd, IS, f. «07' Staatsarchiv Bern: Mg. cidg. Absch. aa, S.10ZKantoilSarchiv Basel: Abschiede 15SS-1SS0. KantonSarchiv «reiburg: Badisch- Abschiede Bd.tS, k.S°7.

KantonSarchiv Solothurn: Abschiede Bd. S0. KantonSarchiv Schaffhausen: Abschiede.

Gesandte: Zürich. Junker Hans Edlibach, Sekelmeister. Bern. Peter Stürler; Johannes Pastor. Lucern.Hans Bircher, Bauherr. Nri. Hans Brttgger, Panncrherr. Sch iv>)z. Kaspar Stalder, Statthalter. Unter-walden. Heinrich zum Weißenbach, Zug. Götschi Zhag. Glarus. Bernhard Schießer, des Raths. Basel.Junker Stoffel Offenburg; Batt Sommer, beide des Raths. Freiburg. Hans Künzis, Bürgermeister, desRaths. Solothurn. Haus Doben, des Raths. Schaffhausen. Haus Waldkirch, Bürgermeister. Appenzell.Hans Hcimauu. E. A. A. k. 556.

t». Auf dein Tag der Jahrrechnung zu Baden war Zürich beauftragt worden, an den Herzog vonSavol.cn in Aller Namen einen eigenen Läufer abzuordnen. Dieser fordert nun den Lohn für den erledigtenAuftrag Heimzubringen, wie man es fernerhin mit der Entschädigung solcher Boten halten wolle, da einigebei dem alten Brauch (daß das beauftragte Ort die Kosten selbst trage) bleiben möchten. Zürich soll einst-weilen bis zu Austrag der Sache, das ausgelegte Geld ersetzen. I». Thomas Moser von Brcmgarten be-gehrt Antwort über seinen letzhin gemachten Vorschlag betreffend die Pfründe, welche durch seine VorfahrenZU Bremgarten gestiftet worden; schon seit fünf Jahren sei kein Priester mehr darauf gewesen; man möchte nunihmd seiner Frau gestatten, die Zinsen dieser Pfründe lebenslänglich zu nutzen; er besitze nämlich 200 KronenCapital auf der Stadt Bremgarten und davon 10 Kronen jährlichen Zinses; die wolle er der Pfründeals Eigenthum vermachen, damit ein Meßpriester desto eher darauf bestehen könne; er verspreche zudem, ihrLeben laug jede Woche auf seine Kosten eine Blesse daselbst lesen zu lassen. Heimzubringen und auf demnächsten Tag endliche Antwort zu geben. «. Hans Sebastian Yfflinger von Graneck, mit Beistand einesRathsbote., von Rotweil weist einen zu Luceru erlassenen Abschied vor, durch den ihm gestattet wird, zweiTöchter in das Kloster bei Dicßenhofcu zu bringen. Da nun aber auf letzter Jahrrechnung den Frauen einAbschied gegeben worden ist, sie bei ihren alten Freitheiteu zu belassen, und die Mehrheit der Frauen jeneTöchter nicht annehmen will, die beiden Abschiede also einander widerstreiten, so ist auf nächstem Tag zuantworten welchen von beiden man bestätigen wolle. «I. Anwälte des Abtes von Einsiedeln, sammt demAmman., von Schwvz einestheils, und Gesandte des Abtes von Pfäfers anderntheils bringen einen zwischenihnen bestehenden Span vor die Eidgenossen. Ersterc melden: Vor Jahren habe ein Abt von Einsiedel., denZehnten sammt andern Zinsen und Gerechtigkeiten zu Männedorf den. Abt von Pfäfers abgekauft, also daßdieser Zehnten und Zins freies und ....versetztes Eigenthum des Gotteshauses sei, mit Abrechnung vonlv Saum Wein für den Pfarrer von Männedorf, wofür aber, laut des vorgelesenen Kaufbriefes, der Abtvon Pfäfers ewige Währschaft zu leisten habe; nun aber behalte der Meier zu Männedorf 50 Fische jähr-lichen Zinses laut rechtlichen Abspruches von Burgermeister und Rath von Zürich mne; dazu habe Zürichden. Prediger zu Männedorf die Pfründe aus dem Zehnten weiter verbessert; für diesen Abgang solle derAbt von Pfäfers das Gotteshaus Einsiedeln entschädigen, und sofern er sich nicht gütlich dazu verstehe, solleder Handel an's Recht kommen. Da die Gesandten des Abtes weiter nichts vorbringen können, als daß

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