Juli 1535. 529
die an Lullin, den Gouverneur der Wandt, gerichtet waren und dahin lauteten, das; er d.e von Pcney ,nWein Lande nicht dulde. Da dessen ungeachtet die Beunruhigungen fortdauern, seien die Gesandten beauf-tragt worden, zu den, benannten Gouverneur, zu den Chatelaius von Morges, Nyon und Gex und zu denenvon Peney zu gehen, was geschehen sei. Der Gouverneur und der Chatelain von Morges haben verheißen,die benannten Briefe zu beobachten; der von Ni)on habe nicht nur jene genannten Befehle vorgewiesen sondern"och einen schärfer.;, den er befolgen wolle; der Chatelain von Gex habe gejagt, es se, der Callateral voWlliet in Penen gewesen und habe den dort Befindlichen die Verbote des Herzogs angezeigt. D.e G sandtenWst haben denen zu Peney eröffnet, daß ihre Obern von ihren Räubereien, Gewaltthütigkeiteu, Erdrosselungenund andern Ausschreitungen gegen die Stadt Genf Kenntniß erhalten haben und dieselben langer nicht mehrdulden können- »ran verlange daher, daß sie das Schloß verlassen und von jeder Vergewaltigung abstehen,ansonsten mau'sich weiter umsehen .verde. Die Gesandten haben Hierüber- Antwort »erlaugt, worauf a erdie v»„ Ponev einige Tage Zeit verlangten, nach deren Verfluß sre verschlossene Briefe an dre von Bern undan den Rath der Zweihundert absenden werden. Die Gesandten fragen, ob man ihnen ««ttre Austrag-en wolle- sie werde» heute noch abreisen. 2. Der Rath, unter Bezeugung hohen Dankes, er e.lt denGesandten eine schriftliche Antwort folgenden Inhalts: Mit Kenntnißnahn.e dessen, was die von Bern n.rtdem Go mer^eu der Wandt mit den Castellaneu von Morges, Nyon und Gex und nut denen zu Peneyverhandelt haben mckuach Einsicht der Briefe des Herzogs von Savoyen, gemäß welchen es fem Wille se.,daß jedermann in seinen. Gebiet sicher sein solle, sei man veranlaßt Folgendes zu eroffnen Unterm 3. ^ul,s°ien die Briefe des Herzogs in Ternier, Gex und anderwärts bekannt gemacht worden Mau glaubte, daßdw von au!e Tow sei und gieng auf das Land, in der Meinung sicher wandeln zu können. Aber schonT°gs darauf wurden dem Claude Sala, Bürger von Genf, auf den, Gebiet von Gex, nahe der Stadt Genf^ wo die Castellanie ist, Kühe weggenommen. Am 5. Juli seien einen, jungen Franzosen, Namens Nenatkillez von Poitrüz der über die Brücke von Chausier gieng, drei Goldthaler geraubt worden. Am 8. Jul,ka>n Nolin Guille/mit seinem Schiff über den See und wurde bei Nernier aufgegriffen. Da mau es mchStiege» fand ihn wegzuführen, so mußte er schwören, sich innert acht Tagen unter hoher Strafe ... Peney^zukaufen K Am 11. Juli gingen Johann Mestral, genannt Gcvena, und Louis Boulouz, Backer vonKens, in der Meinung sicher zu sein, ein gewisses Besitzthum zu besehen. Bei der Brücke ,n ^ermer wurdenße ani^a. nzmllom floh- Johann von Genf wurde in Ternier gefangen genommen und nach
^>-d g-bmcht Am IS. J»li wurde d-r Aff-nui-r <-> »SM.I -ngch»-u, -AM -i»-u NM mit «n-mTchchli» und -nisluh Am IS. gl-Ichk» M-mM -rln-ch -IN S-u-n-rd-, g-n-nnl S-rr «n i-iu-mnu, 2« IN
PM «,n d-s.«ss°u. d.i.. s,.ud-«ch Schr°i.,-r"ah», ihn, alles das Seiuige und zwang ihn, ihn, d.e Scheunen zu uberlassen. Am 14. Jul> wure,Ähann Comte ein Metzger von Genf, der nach Bouete zu Markt wollte, zweimal auf der Stta^ uberfaM»nd ^ ik dieses Monats wollten Claude Farel, wohnhaft ,n Murat, sein
^d??m-r «d« di° fich Mu-ili» m G.n, m»l.°u. »us dnd B°knn.w..d.n dich. Bu.s»
heimreisen sie nach Fouerges du Nesours du Anneissier" in Savoyen kamen, wurden su durch Bea.nte«»d dk Dm« ..chiiZM S-n-inmm. mWnnd.l. und ihr« G-ld.- d-mnbt. S-.i d°. Müchnt-
l'chmn, j.„., Eilnli- km w°d« -!u Sack K-rn. „uch -in «-«-» »°ll H°lz imch S.ns »ns den Mnr». AusS..Ü u n ch S..G.r«i-, V°mv d-A°u- und P-... d. Nim. >«° !°°si!w°un.. ... d°r Wuch- ° M°''°.Iii,M wird, wird nichil h°-ch.-°dr»cht. mi.AuSuchm-, dch -innkl N°,u°n- Sch«., um. T-rm.-