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Juli 1535.
„sy die Herren (?) von Stät" denen von Bern gern gefällig seien. Ebenso habe der Herzog geschrieben/man in der Waadt die Genfer nicht kränken solle; die von Bern mögen daher keinen Glauben schenken, wen»das Gegentheil behauptet werde. 2. Der Rath erwidert, er sei darüber erfreut und hoffe, daß dein ^sprochenen nachgelebt werde. Doch solle man die zu Peney vermögen, von dem Rauben abzulassen; de»»dieses könne in der Folge nicht mehr geduldet werden. Es seien von deutschen Kaufleuten, auch von Bürgelvon Bern diesfällige Klagen gekommen; diesen soll abgeholfen werden.
II. 1. (1. Juli.) Der Gesandte von Genf (Ami Porral) beklagt sich wegen des Übertrangs derer lw»Pcney, und berichtet, daß sie einen „Gotzfründ" verbrannt haben. Daneben rauben sie Korn und Anders„Item von wegen Franz Favre." Ferner wird ein Brief von Anton Bischofs verlesen. 2. Der Rath w>die Angelegenheit morgen vor die Burger bringen, um in Betreff der Genfer einen endlichen Rathschlag zu
Zu II. Für den 2. Juli sind im Rathsbuche nur Rathsvcrhandlungen und zwar solche, die Genfberühren, verzeichnet.
Die angedeuteten und andere Gewaltthaten (der durch Feuer Hingerichtete ist Pierre Gaudet) besäst^die Missive des Ruthes von Genf an Ami Porral vom 27. Juni, K. A. Genf! abgedruckt bei Herininj^I. o. S. 302.
TS8.
Luggarus. 1535, 4. Juli. Jahrrechnung.
Staatsarchiv Bern: Allg.cidg.Absch. oo, S. St. KantonSarchiv Basel: Abschiede tS3Z—lbZS. KantonSarchiv Artiburg: Abschiede Bd.
Gesandte: Basel. Wolfgang Hütschi. (Andere nicht bekannt).
Einnahmen von Luggarus: 1. Zoll 800 Kronen, an ehrlicher guter Bezahlung. 2. Vom Sekel»»»^von Luggarus Landsteuer 1800 Pfd (5 Groß — 1 Pfd.) 3. Von: oberste«: Konsul der Niviera di GambivwillLandsteuer 575 Pfd. obiger Währung. 4. Von: Sekelmeister von Nerzasca Landsteuer 112 Pfd. wie5. Von: Cousul von Brisago Landsteucr 68 Pfd. wie oben. 6. Von: Sekelmeister aus den: Mainthal LandM600 Pfd. wie oben. 7. Der Fiscal legt Rechnung ab über das Malefiz. Seine Einnahme beträgt 53 ^^ z.Nach Verrechnung der Ausgabe«: und mit Inbegriff seines Jahrlohns bleibt «na«: ihn: 22 Kronen schuldig. ^gaben zu Luggarus: 1. De«: Edlen laut ihres Briefes 88 Pfd. imperialisch, thut 20 Kreuzer für ein2. Jahrlohn des Schreibers 50 Kronen. 3. Des Landweibels Loh«: 42 Krone«:. 4. Den wälschcn B'08 Dickpfenninge Trinkgeld. 5. Den Mönchen zu St. Frauciscus 2 Gl. rhcin. Almosen. 6. Den Manche»den: Berge bei N. l. Frau 2 Gl. rhein. Almosen. 7. De«: Mönche«: zu Ascoua („Aschgune") 3Almosen. 8. Dein Prior in Cugnasco („Kunyaschg") 2 Gl. rheiu. Almosen. «. Einnahmen undnebst den Trinkgeldern u. s. w. vo«: einander abgezogen, von der Rechnung von hier und von Lauis,jedem Ort 31 neue Kronen 3 Gl. rhein. 148 Sonnenkronen (gutes und schlechtes) und einein Bote«: 3Appellazgeld. ,R. Die Boten berichten ihre Herren, wie man sich in Betreff des zu Belleuz stehende»schützes verhalten wolle.
Der Name des Basler Gesandte«: n longo des Basler Abschieds.