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Juni 1535.
TSR
Engetöerg. 1535, 21. Juni (Montag vor Sanct Johanns Tag).
Staatsarchiv Lucern: Acten Kloster Engelberg.
». Der Vogt zu Engelberg, Peter Radheller von Schwyz, samint dein Schaffner legen vor dein Abtund den Nathsboten der Kastvögte Rechnung ab, die genehm gehalten wird. Die Einnahmen betragen4956 Pfund 1 Schl. 2 H., dagegen die Ausgaben 5056 Pf. 1 Schl. 2 H.; von daher bleibt man dein Vogtschuldig 46 Pf., und dein Schaffner Heinrich Stulz 94 Pf. 5 Schl. 7 H. Das Kloster hat an Geldschulden2385 Pf. 10 Schl. Es besitzt an Vieh 34 Kühe, 1 Stier, 8 große Ochsen, 13 Zeitstiere und 6 Zeitrinder,1 Zeitstier (sie), 23 Meisrinder, 1 Meisstier, 20 Kälber, 1 Mähre mit 3 Füllen, 1 Mönch, 9 Schweine und6V Geißen. Im Aargau besitzt es 40 Malter im Speicher und ausstehend 30 Malter Haber. Es besitzt am ZnrcherseeEimer Wein und im Klosterkeller gegen 9 Saum. Ferner besitzt es über 300 Käse. Für Baukosten hat»>an gebraucht 285 Pf. 7>/2 Schl. an Geld. Für den. Bedarf der beiden Klöster hat man gebraucht 115 MüttKernen und bei 7 Mütt Haber. I». Der Vogt Hünenberg legt Rechnung ab über das Frauenkloster, welchergemäß er an dasselbe schuldig bleibt 138 Pf. 7 Schl. 4 H. an Geld; ferner 3 Mütt 1 Vrl. an Kernen,"3 Malter 2 Mütt 2'/» Vrl. Haber, v. Vogt Zumbühl von Staus legt Rechnung ab über das Frauen-kloster, und bleibt ihm noch schuldig 84 Pf. 1 Schl. 4 H.
«I. Die Boten verwenden sich für das Frauenkloster bei Zürich; siehe Note.
Zu S. 1535, 21. Juni (Montag vor Johann Baptist). Die ans der Jahrrcchnung zu Engclberg ver-sammelten Boten der Orte Lucern, Schwyz und Nidwaldcn an Zürich. Zwischen den Conventfrauen zuEngelbcrg und Vogt Jäkli zu Küßnacht sei vor einiger Zeit ein Kauf getroffen worden, dem zu Folge Jäklieine jährliche Leistung entrichten sollte, der er einige Jahre stattgethan habe; jetzt aber wollen ihm Einigevon Zürich „in den Kauf hangen und Jntrag thuon". Da sich hierüber die Frauen beschweren und dieHülfe der Kastenvögte anrufen, bitten diese die von Zürich, sie wollen verschaffen, daß jenen das Ihrige wiefrüher verabfolgt werde, zumal sie arm seien und zum Theil sich hieraus erhalten müssen. Wenn Jäklisich weigere, serner den Zins zu entrichten, es sei denn, daß man ihm den Kauf auch nicht mit neuen An-sprachen beschwere, so bitte man, das Gotteshaus Engelbcrg so zu halte», wie andere Gotteshäuser außer-halb des Gebiets derer von Zürich gehalten werden, und diesfalls bei den frühern „Bekandtnussen" derervon Zürich zu bleiben. St. A. Zürich: A. Engelbcrg. — Abgedruckt imG c s chi cht«f reuIId der V Orte, Vd. XXX, S. 75.
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cuuis Ikük. 25. Ami (FreitoZ nach St. Johann Baptist), Znhrrechmmg.
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Eq-nd.-t Zürich. Hans sicher. Ver». Ja-od B°s>. Venne-. Basel. W-A -Ng Hntschi. iAnd.r°Unbekannt).
» I Der SMmeUer zahlt di. L-ndstene- »nt 7°-° » Sp-Mi K-miser Psnnd ^ 10 Kreuzer;
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