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Juni IS35.
entlasse. Da man die „Fründ" befragt, ob sie dessen versichert seien, wollten sie dieses nicht bestätigen. Manmöge nun bedenken, daß diejenigen, welche zn Genf gefangen sind, wegen Verraths, diejenigen aber, welchezu Psney enthalten werden, wegen des Wortes Gottes gefangen seien. — Beschluß: bei der frühern Antwortzu verbleiben.
28S.
Ireiöurg? Wiflisvurg? 1535, 6. Juni.
Erneuerung des Bundes zwischen Freiburg und WifIis bürg.
Wir besitzen nur folgende dürftige Notiz:
1535, 28. Mai. Näihe und Bürger zu Frciburg. Wegen Wiflisburg den Bund zu erneuern und Z»beschwören Sonntag über acht Tag. a. A.Frciimrg: swthsbuch m. o».
28«
Wer». 1535, 7. Juni.
Staatsarchiv Bern: NatlMuch Nr. 862, S. St.
Gesandte: Genf. (Ami) Porral.
I. Vor Rath und Burgern zu Bern eröffnet der Gesandte von Genf: 1. Ihnen sei unmöglich, nach dei»Rath derer von Bern eine Botschaft nach Baden zu schicken, weil die Straßen verlegt seien; er bitte, einige(unklar bezeichnete) Schreiben verlesen zu lassen. 2. Die Feinde derer von Genf gedenken nichts Anderemals die von Bern werden jene verlassen. Die von Genf bitten daher zum höchsten, den Bischofs und nocheinen mit ihm (hinzusenden), damit die Feinde sehen, daß die von Genf nicht aufgegeben seien.
II. Beschluß: 1. Es sei denen von Genf überlassen, jemand nach Baden zu schicken oder nicht; du'von Bern wollen in der Sache nicht rathen; beinebens aber werden sie nicht unterlassen, das Beste zu thnn,damit man zu Frieden und Nuhe komme. 2. Den Gesandten zu Baden wird geschrieben, wie im Miffiven-buch. 3. Bischofs wird denen von Genf bewilligt; er solle aber nichts vornehmen, ohne Vorwissen seiner Oberin
Die auf die Thätigkeit des wieder begonnenen Conunissariats von Anton Bischofs bezüglichen Acten stelle»wir unterm 30. October, als dem Enddatum dieser Mission, zusammen.
DaS Schreiben Berns an seine Gesandten zu Baden (II. 2) vom 7. Juni geht dahin: HeuteGesandte derer zu Genf, „so stütz b>) uns ist," vor den Rath gekommen und habe eine Instruction st»^Obern eröffnet, des Inhalts, das; die zu Bern im Name» jener auf dem Tag zu Baden verhandelnda die zu Genf wegen der Unsicherheit niemand heraussenden können; er selbst bitte um Rath, ob " ^Tag besuchen solle; beinebens möge der Rath die Instruction nach Gutdünken vermehren oder »ormin u>Der Rath habe sich hicmit nicht befassen wollen, sondern dieses dem Gesandten von Genf überlassen. 'nun dieser nach Baden komme, mögen die Gesandten Bern's ihm behülflich sein und die Eidgenosse» 'Namen derer von Bern bitte», an den Herzog dringend zu schreiben, daß er die Genfer ruhig und bei ebleiben lasse, die Banditen zu Peney vertreibe und dieses Ranbhaus zerstörrc, damit Fremde und Heimische snseien und die Kaufleute nicht veranlaßt werden, den Weg durch Burgund zu nehme», wie sie jetzt
h»»en. ^ . deutsch Missivenbuch V> S. KLS>