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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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Mai 1535.

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peterlingen. 1535, bald nach 21. Mai.

Verhandlung zwischen Bern und Peterlingen.

Gesandte: Bern. Georg Zuinbach.

Anstatt des fehlenden Abschiedes folgt die unterm 21. Mai dem Boten crtheilte Instruction: 1. Er sollmit denen von Peterlingen nach altem Brauch de» Bund erneuern. 2. Dabei soll aber ausdrücklich vorbe-halten werden, daß die von Peterlingen gemäß den in de» letzten Jahren von ihnen wiederholt gemachtenZusagen bei ihnen fortan wie bisher das göttliche Wort predigen lassen, die, welche dasselbe hören, wederverfolgen noch bestrafe», die Prädicantcn schützen und schirmen und überhaupt Allem nachkommen, was sieversprochen haben. Würde diesem nicht statt gelhan, so müßten sich die von Bern weiteres Einsehen vorbe-halte», wie solches letztes Jahr durch Boten von Bern denen von Peterlingen und hinwieder den Gesandtender letztern in Bern angezeigt worden ist. 2t, A, B-r..- Z»st.um°»sbuch a, r.»,

»8S.

Ireivurg. 1535, 24. Mai (Montag nach Trinitatis).

Ka»to»Saechiv Dreiburg! RathSbuch Nr. bs.

Beschwörung des Bundes mit Peterlingen wie von Altem her.

»84

Mern. 1535, 29. und 31. Mai.

TtaatS-irchi» «er»: Rathsbuch Nr. S0S, S.ss. ». ss.

I (29 Mai) Es erscheint vor Nöthen und Burgern zu Bern der Gesandte von Genf und verlangt,daß man "die von Genf gekommenen Schriften, auch den Anton Bischofs verhöre, um zu sehen, daß die Genfergute Ursache gehabt, vor Penetz zu ziehen. Man möge ihnen dieses nicht verübeln; wen., sie gewußt hötteu,daß es dcneu vou Bern mißfällig wäre, so hätten sie es unterlassen. Dabei bitte er, den Anton Bischoffwieder nach Genf zu schicken, er sei der Gemeinde genehm,etwas sterkung angfangen." Näthe und Burgerbeschließen: 1. Die Genfer sollen einen Gesandten nach Baden schicken. 2. Bis der dortige Tag vollendetlsl, will man keinen Gesandten nach Genf senden.

II. (31. Mai.) Der Gesandte Genfs eröffnet vor dem Rath Folgendes: 1. Der Bischof habe 20 Vüchsen-schützen'nach Penetz gesendet; sein Trabant, der sie führte, habe sich verlauten lassen, daß in Kurzem GenfMit Gewalt genommen werde. 2. Zwei von Genf seien gefangen, ihre Briefe durchsucht und sie Übel ge-schlagen worden. 3. Man vernehme, daß leichte Pferde ankommen, um die Straßen zu verlegen und dieLebensmittelzufuhr abzuschneiden. 4. Bitte, denen zu Genf zu rathen und den Anton Bischofs hinzusenden.5. Der-Bischof habe ein Mandat erlassen, welches die Theilnahme an der Disputation, als an einer ketzerischen, beifünfzig Pfund Buße verbiete. 0. GeorgMaulbaison (Malbuison?) Fründ" habe angezeigt, daßstz" mit demVischos so viel verhandelt, daß die Gefangenen zu Penetz befreit werden, wenn manire" Freunde und Andere