März 1535,
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^aft werden, g». Junker Cornel Schultheß vom Schopf, Vogt zu Kaiserstuhl, bringt im Auftrag des^'fchofs von Constanz vor, wie der Prediger von Arbon sich „schwerlich" wider den Landfrieden verfehlt^be, wie schon auf letzten. Tage geklagt worden, weßwegcn er auf diesen citirt sei; er bittet nun, da der-sich gestellt, um Rath, was er im Rainen des Bischofs dabei zu thun habe. Es wird erkannt,"" den Bischof zu schreiben, daß er diesem Prediger nach Verdienen strafe; geschähe das nicht, so würde man es'stbst thun; der Landvogt soll den Bauern in der Umgegend verbieten, sich dieses oder irgend eines andernPredigers anzunehmen oder den Bischof in der Bestrafung und andern Handlungen zu hindern, unter An-^vhung von Strafe an Leib und Gut gegen die Übertreter, wobei man erwartet, daß der Bischof gegen sie""ch allenthalben thue, was der Landfriede erheische, «z. Auf die Anfrage des Landvogtes im ThurgauReffend nothwendige Bauten wird ihm Nollmacht gegeben, das Nöthige anzuordnen, Die von Franenscldschweren sich über die großen Kosten der Brückenbauten und bitten um die Bewilligung, einen Zoll vonFremden erheben zu dürfen. Da man hierüber ohne Nollmacht ist und Glarus gegen einen solchen Zoll"'spräche macht, weil es dadurch merklichen Schaden leiden würde, so wird das Begehren in den Abschied^"o»nnm. Die von Frauenfcld klagen ferner, daß Einer bei ihnen eine Badstnbe baue, entgegen den^ "schieden, die sie früher deßhalb erlangt haben, die sie auch auflegen, weil sie meinen, die Badstnben wärenschädlich. Sie sollen bei den erlangten Abschieden bleiben, t. Wilhelm Arsent dankt für die väterliche^"Ue und Bemühung in seiner Sache und bittet um fernere Fürsprache bei dein König durch die Boten,nächstens dahin abgehen werden, um die Vergünstigung, den ganzen Proccß in seinen Kosten abschreibenchssen durch einen beeidigten Schreiber, damit er, wie es auch (mit dem Original) zugehen möchte, eine. schrift in Händen hätte, die dann in der Eidgenossenschaft bliebe, und endlich um eine Empfehlung anGläubiger („gälten") damit sie stille stühnden bis zur Rückkehr der Boten aus Frankreich, Darauf wird^"»nt, man wolle versuchen, seine „Schuldner" zu gütlichem Stillstand zu vermögen, sie aber nicht nöthigen;'' Boten sollen über vierzehn Tage abreisen, wie schon beschlossen; indessen soll er nichts Unfreundlichesststmie». Schließlich vereinigen sich die VI Orte zu der dringlichsten Bitte an Solothurn, dcn-Proceß auf^''stnt's Koste» durch den Stadtschrciber, der dies am besten besorgen kann, copiren zu lasse». Dem, von Schwpz wird in den Abschied gegeben, die Klosterfrau, die von Dänikon nach Schännis gekommen,' "stt 70 Gulden an guten Gülten versorgt worden, wie alle andern Frauen, da die Alisrichtung in BaaremMöglich gewesen, v. Der Graf von Arona stellt schriftlich die Bitte, es möchten die zum König von"'"'streich abgehenden Bote» ihn für empfohlen halten und in ihre Instruction aufnehmen. « Der SchaffnerLeugger» und der Connnenthur zu Hohenrain erneuern in Gegenwart des Landvogtes zu Baden, Gilg^chudi, den auf vorigem Tag gemachte» Anzug betreffend das Haus Viberstein. Bern antwortet, es hätte,^chdem die Sache so vielfach verhandelt worden, eine „Milderung" erwartet; dem Frieden zulicb wolle es,es nicht anders sein könne, das Haus zurückstellen, jedoch mit allem Vorbehalt seiner Freiheiten und^""chtigkeiten, wie auf dem letzten Tage angezeigt worden; es wolle gewärtigen, wer es davon zu drängen^ behre. Geldes wegen, das vorhanden gewesen, vielleicht bei 40 Kronen, lasse es sich nicht weiter ein;"lte Schaffner möge darüber Bescheid geben. Da diese Erklärung wenig befriedigt, so wird Bern nochmalsden Handel heimzubringen und auf nächstem Tag genügende Antwort zu geben. Die Boten^ alten Orte sollen dann Vollmacht haben, nach Umstände» weiter zu handeln, zu mahnen w.Uur Schwyz.) Heimzubringen die Beschwerde Lucerns über den neu errichteten Zoll zu Bellenz. >. Dervon Uri soll der Beschwerde Lucerns über die zwei neuen Zölle eingedenk sein. Heimzubringen das
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