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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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Januar 1535.

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ma» ih,l zur Genugthuuug anhalten; der Chorherr sei wegen Angelegenheiten, die das Gemeinwesen betreffen,berufen worden; nachdem man die Wahrheit erfahre» habe, habe man ihn zurückgeschickt.

K. A. Genf: Nathsregister.

13) 1534, 3, Deecmbcr. 1. Der Rath zu Genf bcrathet sich über Einen, der ein steinernes Kreuz zer-stört hat. Da cS hieß, er habe gesagt, daß er solches auf de» Befehl der Sindics gcthan, wurde er aufdas Gesuch des Bischoff gefangen gesetzt, um von ihm die Wahrheit zu erfahren. 2. Bischoff eröffnet, daßdie Gesandten von Bern zu Thouon einige Schriftstücke, die der Bischof in Betreff des Herzogs geschriebenhabe, zu erhalten wünsche». Alan übersendet ihnen sieben vom Bischof unterzeichnete und besiegelte Briefe.

K.A. Genf: StathSregister.

14) 1534, 5. Deecmbcr. Genf an Bern. Gewisse Leute haben zu Gex ein neues Gericht eingeführt,durch welches die armen Burger (»Lüioisns st dourAvis«) von Genf gcguält (»kroonsssirt«) werden. Essei daher ein Bürger von Genf, ein Notar, hingesandt worden, um einem gewissen neuen Offieial Briefezu übergeben, die nebst den bischöflichen Amtsleuten vom Hofe zu Vicnne gekommen seien. Zu mehrererSicherheit habe man den Gesandten derer von Bern gebeten, dem Abgeordneten einen Diener (»Iioraul«) seinerObern mitzugeben. Es wurde dieses bewilligt, und als beide an den genannten Ort kamen und der Notarseinen Auftrag verrichtet hatte, wurde er festgenommen. Der genannte Ort sei im Gebiete des Herzogs vonSavoyen. Die von Genf wünsche» nun sehr, gegen eine solche Behandlungswcisc gesichert zu sein. Sicbitten daher die zu Bern, auf Vorfälle, die so sehr einer Pflege der Gerechtigkeit im Lande des Herzogsfremd seien, ihr Augenmerk hinzurichten. St.A.Bc.» Act-„ba„d <w,f iwe-ws?. (Französisch.)

15) 1534, 21. Dcccmbcr. Beim Rathc zu Genf wird berichtet, daß gestern (Anton) Bischoff, einer derComniissare von Bern, abreisen wollte und man ihn hätte bezahlen sollen. Da der Sekclmeistcr versicherte,rr habe hiefür nicht genügend Geld, habe ihm der Sindic Frantzvis Duvillards 20 Thaler gegeben. Manhat ihm dieses wieder erstattet. n.A.Gcns: RatlM-cMcr.

10) 1534, 24. Deecmbcr. Tribolet, der Commissar von Bern, beklagt sich vor dem Rath zu Gens,daß Einige an das Convent von Nive eine gewisse Aufschrift befestigt haben, welche dazu berechnet sei, ihn zuverspotten; er besorge, daß er deßwcgeu bei seinen Obern belästigt werden möchte, und bitte um ein Zeugnis;über sein Benehmen zu Genf. Der Rath verheißt ihm ein solches nach seinem Wunsche und verspricht, überde» Thäter Nachforschung zu halten. K.A.Gc»f: NaUM-cgist-r.

17) 1535, 25. Januar. Dem Jacob Tribolet wird für die ganze Zeit, während der er in Genf ge-wesen, sein Taggcld durch Genf entrichtet. n.A.Gcns: RathsrcMcr.

Man sehe ferner die Abschiede vom 20. September bis 11. October und vom 24. October 1534.

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Nnmnen. 1535, 28. Januar (Donstag nach Pauli Bekehrung).

0a»dc»a>'ch>v Dch'v'ij - P-rg°u>c»l-U>lu»dc. 0a»5csarchw Nidwaldc»: Pergam-Ilt-Mluiid-'.

Tag der III Orte Uri, Schutz und Nidwalden.

Seitdem die III Orte die Herrschaften Belleuz, Nivier und Bollenz besitzen, ist mau oft darüber streitigan welchem Ort die Appellationen, die von den Sprüchen der Vögte Heralls vor die rechte, natür-Obrigkeit ergriffen werden, ausgeführt werden sollen. Da hieraus de.; Orten viele Kosten erwachsen,«m diesfalls eine Erläuterung zu haben, so vereinigen sich die Orte dahin: Es sollen diese Appellationen